Sozialarbeit

Die ZWST unterstützt die Professionalisierung in den jüdischen Gemeinden mit einem adäquaten Fortbildungsangebot im Bereich der Sozialen Arbeit. Die Arbeit in den Sozialabteilungen der Gemeinden ist in den letzten Jahren mit zunehmender Integration der zugewanderten Gemeindemitglieder aus der ehemaligen SU (Anteil bis zu 90%) komplexer geworden. Dies entspricht der Situation und den Bedürfnissen verschiedener Zuwanderer-Generationen. Die ZWST trägt dem Migrationshintergrund der Gemeindemitglieder mit einem spezialisierten Fortbildungsspektrum Rechnung.

Fortbildung für Sozialarbeiter und -betreuer
Die Seminarreihen für haupt-, nebenberufliche und ehrenamtliche Mitarbeiter in den Gemeinden bieten aktuelle Informationen für die verschiedenen Bereiche der Sozialen Arbeit und fördern den Austausch unter Fachkollegen. Diese Seminarreihe ermöglicht es den  Teilnehmern, aktuelle sozialpolitische Diskussionen, gesellschaftliche Entwicklungen und sozialrechtliche Neuerungen mit den jeweiligen Auswirkungen auf die ihre Arbeit zu thematisieren.

Ansprechpartner:
Anatoli Purnik
Tel.: 069 / 944371-23
E-Mail: pournik@zwst.org

Psychosoziale Versorgung und Krisenintervention

Aufgrund des immer größer werdenden Bedarfs nach einer umfassenden, qualifizierten psychosozialen Unterstützung, führt die ZWST eine wissenschaftlich begleitete Fortbildungsreihe für die hauptamtlichen Sozialarbeiter der jüdischen Gemeinden durch. Die Teilnahme an dieser Qualifizierungsmaßnahme ist an gewisse Voraussetzungen gebunden und kann mit einer Zertifizierung abgeschlossen werden. 

Ansprechpartner: Graziella Gubinsky
Tel.: 069 / 944371-14
E-Mail: gubinsky@zwst.org

Schulungen für Demenzbegleiter
Die umgekehrte Alterspyramide spiegelt sich verstärkt in den jüdischen Gemeinden wieder, was dazu führt, dass auch die Anzahl der Menschen, die an Demenz erkranken, stetig zunimmt. Damit steigt auch der Bedarf hinsichtlich der Pflege und Betreuung. Dies umso mehr, da es sich bei den betroffenen Gemeindemitgliedern fast immer um Zuwanderer handelt, die den Holocaust überlebt haben. Der Umgang mit ihnen erfordert daher mehr Wissen und eine höhere Sensibilität. Heute weiß man wesentlich mehr über diese Krankheit, das Fortschreiten kann bei frühzeitiger Diagnose verlangsamt, die Symptome können abgemildert werden. Neben der alleinigen Pflege durch Angehörige oder der Unterbringung in einem Seniorenzentrum, gibt es mittlerweile vielversprechende Projekte und niedrigschwellige Angebote, die alternative Wege gehen.
Die ZWST führt mehrteilige Schulungen für Demenzbegleiter durch, die nach erfolgreicher Teilnahme mit einem Zertifikat (§45b SGB XI) abgeschlossen werden können. Diese Fortbildungen richten sich in erster Linie an ehrenamtliche Mitarbeiter von jüdischen Gemeinden, Seniorenzentren und  Pflegediensten und befähigen sie, spezifische Angebote (z.B. Tagesangebote) zu organisieren.
 
Ansprechpartner: Graziella Gubinsky
Tel.: 069 / 944371-14
E-Mail: gubinsky@zwst.org