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"Br├╝ckenbau - Vielfalt begegnen"

Im Projekt Brückenbau, finanziert aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoguz, engagiert sich die ZWST in zwei Bereichen der Flüchtlingshilfe: In Frankfurt/M. wird in Kooperation mit der israelischen Organisation IsraAID psychosoziale Unterstützung für traumatisierte Frauen und Opfer von "gender based violence" geleistet. Arabischsprachige Traumaexperten von IsraAID sind in Flüchtlingsunterkünften der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und der Johanniter in Frankfurt/M. aktiv. 
 
Foto: Integrationsbeauftragte/picture alliance/Haas
 
In Hattingen wird ein zivilgesellschaftlicher Ansatz verfolgt, indem über ehrenamtliches Engagement das gesellschaftliche Miteinander gefördert wird. Hier engagieren sich Frauen der jüdischen Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen in einem Bürgerzentrum.  
 
   



Artikel Frankfurter Rundschau November 2016

Migrationsberatung f├╝r erwachsene Zuwanderer (MBE)

Die bedarfsorientierte und individuelle Migrationsberatung der ZWST fördert die gesellschaftliche Integration von Zuwanderern. 13 Migrationsberater (MBE's) sind in den Regionen Hessen, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin aktiv, um vor allem den noch nicht so lange in Deutschland lebenden Zuwanderern die Integration zu erleichtern. Ein notwendiger und wichtiger Partner der MBE's sind die jüdischen Gemeinden in der jeweiligen Region. Ein Grundprinzip der Migrationsberatung ist die Unterstützung der Migranten dabei, eigene Fähigkeiten zu nutzen, um ihren Alltag selbstständig regeln und organisieren zu können. Eine gezielte und zeitlich begrenzte Einzelfallbegleitung ermittelt die Potenziale der Zuwanderer und stellt individuelle Integrationsmaßnahmen zusammen. Der Migrationsberater baut auf den vorhandenen Ressourcen der Zuwanderer auf und begleitet sie dabei, eventuelle Probleme mittels bestehender Hilfsangebote eigenständig zu lösen ("Ressourcenorientierung anstelle von Defizitorientierung"). Die Migrationsberater der ZWST fungieren als "Integrationslotsen", die den Ratsuchenden zur Seite stehen.
Die erforderliche Supervision, Austausch und regelmässige Weiterbildung durch die ZWST begleiten das Engagement der MBE's. Bei der MBE handelt es sich um ein Unterstützungsangebot des Bundes, die Zuständigkeit liegt beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.
 
 
 
Info zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse
Mit dem Pilotprojekt „Anerkennungszuschuss“ wurde Ende 2016 ein bundesweites Förderinstrument zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse ins Leben gerufen. Anerkennungsinteressierte mit geringem oder keinem Einkommen können durch den Zuschuss finanziell unterstützt werden. Kosten für Übersetzungen, Beglaubigungen von Zeugnissen und Abschlüssen sowie Gebühren im Rahmen des Anerkennungsverfahrens können (unter bestimmten Voraussetzungen und bis zu maximal 600 Euro) erstattet werden. Anträge können über jede Anerkennungsberatungsstelle gestellt werden. Eine Aufnahme in die Förderung ist bis zum 30. September 2019 möglich. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Umsetzung erfolgt durch das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung.
 
Weitere Infos: www.anerkennungszuschuss.de
 

Ansprechpartner MBE:
Günter Jek
Tel.: 030 / 257 60 99 20
E-Mail: jek@zwst.org
 
 


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Ausgabe Nr. 2 - Juli 2017
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