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Senioren - Bereicherung des 3. Lebensabschnittes

Die ZWST unterstützt die älteren Menschen in den jüdischen Gemeinden, begleitet das ehrenamtliche Engagement aktiver Senioren und fördert die soziale Betreuung spezifischer Zielgruppen. 

In den Jahren 2000-2007 ist der Anteil der über 60jährigen Gemeindemitglieder von 33 % auf knapp 40 % gestiegen, in der absoluten Mehrheit Zuwanderer. Sie bilden eine wichtige Säule  für das jüdische Gemeindeleben, indem sie die Gemeinden mit ihrem ehrenamtlichen Engagement bereichern. Ein Beispiel sind die in den meisten jüdischen Gemeinden aktiven Seniorenclubs, aus denen heraus wieder andere Aktivitäten ihren Ausgang nehmen, wie die Gründung von Tanzgruppen, Chören, spezifischen Interessegruppen und Treffpunkten.  
Das freiwillige Engagement der älteren Generation ist nicht nur für die jüdische Gemeinschaft eine wichtige Bereicherung, sondern auch bei den Senioren selber kann es der Gefahr einer isolierten Lebenssituation im Alter entgegenwirken. Vor diesem Hintergrund führt die ZWST ihre Seminare zur Förderung der ehrenamtlichen Seniorenarbeit durch.
 
Fortbildungen

Das Engagement der ZWST für die ältere Generation bekommt ein besonderes Gewicht auf-grund der speziellen Situation älterer Zuwanderer. Sie stammen ursprünglich aus Metropolen wie Moskau, St. Petersburg oder Kiew, sind jetzt oft Mitglieder kleinerer Gemeinden und leben dezentral in kleineren Orten mit wenig mobilen Möglichkeiten und einer mangelnden sozialen und gesellschaftliche Angebotsstruktur. Dazu kommt die Tatsache, dass die meisten der älteren jüdischen Migranten Sozialhilfeempfänger sind und sozialpolitische Einschnitte stark zu spüren bekommen. Vor allem für Migranten im dritten Lebensalter verstärkt diese Lebenssituation die Gefahr von Isolation und Einsamkeit und daraus resultierend eine psychische und physische Instabilität.

Neben der Förderung des ehrenamtlichen Engagements sind die Seniorenerholungen im jüdischen Kurhotel Eden-Park ein weiteres wichtiges Element der Seniorenarbeit der ZWST. Weiterhin unterstützt die ZWST spezifische Zielgruppen wie Überlebende des Holocaust, sozial schwache ältere Gemeindemitglieder, ältere Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen und andere.

Treffpunkte

Behindertenprojekt
ZWST informiert - Ausgabe Nr. 2/2010
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ZWST Berlin informiert - April 2010
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Termine für das Jugendreferat 2010
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