Eshel - Menschen mit Behinderung gehören dazu

Eshel – Menschen mit Behinderung gehören dazu

Seit 2016 gibt es den Verein Eshel e.V.
Eshel ist ein Name.
e.V. bedeutet:
eingetragener Verein.
Der Verein tut etwas Gutes
für die Menschen.
Dazu sagt man:
Der Verein ist gemeinnützig.

Das will der Verein Eshel:
Menschen mit Behinderung sollen
in der Gesellschaft dazu gehören.


© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V. Illustrator Stefan Albers Atelier Fleetinsel 2013

Das macht der Verein für Menschen mit Behinderung:

Er hilft den Menschen, in der Gesellschaft mitzumachen.
Zum Beispiel:

  • eine Arbeits-Stelle finden
  • seine Rechte kennen
  • sich stark fühlen


© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V. Illustrator Stefan Albers Atelier Fleetinsel 2013

Das sind die Angebote von dem Verein Eshel:

  • Er macht Beratung
  • Er hilft Menschen, eine Arbeit zu finden
  • Er hilft bei Problemen bei der Arbeit.
  • Er macht Info-Veranstaltungen für:
  • Menschen mit Behinderung
  • Angehörige
  • Menschen, die mehr wissen wollen über Arbeit und Behinderung
  • Arbeit-Geber

Ein Arbeit-Geber ist eine Firma
oder der Chef von einer Firma.
Sie geben Menschen Arbeit.


© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V. Illustrator Stefan Albers Atelier Fleetinsel 2013

Die Angebote und Hilfen von Eshel sind vor allem für
Menschen aus diesen Ländern:

  • Russland
  • Weißrussland
  • Ukraine.

Der Verein Eshel weiß:
In diesen Ländern ist vieles anders als in Deutschland.
Die Menschen haben anders gelebt als in Deutschland.
Sie haben andere Sachen kennen-gelernt.

Zum Beispiel:

  • eine andere Sprache
  • andere Musik
  • anderes Essen

Darum macht Eshel für die Menschen besondere Angebote.


© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V. Illustrator Stefan Albers Atelier Fleetinsel 2013

Der Verein Eshel arbeitet mit anderen zusammen.

Zum Beispiel:

  • eine andere Sprache
  • Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland
    Dazu sagt man kurz ZWST
  • hoffmanns höfe
    hoffmanns höfe ist eine Firma.
    Dort arbeiten Menschen mit Behinderung
    und Menschen ohne Behinderung.
    Man sagt dazu auch Integrations-Firma.

Integration bedeutet:Menschen kommen in eine Gemeinschaft hinein.
Oder in das Arbeits-Leben.
Diese Menschen waren vorher ausgeschlossen.

Kontakt:
Eshel e.V.
hoffmans höfe
Heinrich-Hoffmann-Straße 3
60528 Frankfurt am Main

Ansprechpartnerin:
Viktoria Schichmann
Telefon: 0176 - 57811980

 

Mit Kunst dabei sein

Kunst ist ein Wort mit vielen Bedeutungen.

Zum Beispiel:

  • ein Bild malen
  • etwas Zeichnen
  • Fotos machen
  • Theater spielen
  • tanzen


© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V. Illustrator Stefan Albers Atelier Fleetinsel 2013

Mit Kunst können Menschen ihre Gefühle zeigen.
Oder ihre Gedanken.
Kunst kann man alleine machen oder mit anderen.
Über Kunst kann man mit anderen reden.
Kunst bringt Menschen zusammen.
Kunst hilft Menschen mit Behinderung,
in der Gesellschaft dabei zu sein.

Die ZWST hat zwei Räume für Kunst.
Dazu sagt man auch Kunst-Atelier.
Atelier ist ein Wort aus der französischen Sprache.
Man spricht es so:
A-Tel-Je
Es gibt ein Kunst-Atelier in Berlin.
Es heißt Kunst-Atelier Omanut
Omanut ist das hebräische Wort für Kunst.
Das andere Kunst-Atelier ist in Frankfurt.
Es heißt Atelier Eastend.
Das spricht man so:
Ihst-End
Eastend ist das englische Wort für Ost-Ende.
Das Atelier ist im Osten der Stadt.
Auch bei den Bildungs-Freizeiten
können die Teilnehmer Kunst machen.
Oder in den Selbsthilfe-Gruppen.

 

Kunst-Atelier Omanut

Im Kunst-Atelier Omanut arbeiten
jüdische Menschen mit Behinderung.

Die meisten Menschen kommen aus diesen Ländern:

  • Russland
  • Weißrussland
  • Ukraine

Die Menschen machen Kunst.
Zum Beispiel:

  • Sie malen
  • Sie arbeiten mit Holz
  • Sie machen Kerzen

 

Sie machen viele Sachen aus der jüdischen Kultur.
Zum Beispiel:

  • Kerzen für Schabbat und Chanukka
  • Bilder mit jüdischen Zeichen zum Beispiel: dem David-Stern

Die Sachen werden bei Ausstellungen gezeigt.
Viele Sachen werden auch verkauft.
Bei der Arbeit helfen Profis den Menschen mit Behinderung.
Die Profis sind Fach-Leute für Kunst.
Die Treffen sind 3 Mal oder 4 Mal in der Woche.


© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V. Illustrator Stefan Albers Atelier Fleetinsel 2013

Es gibt auch Beratung.
Zum Beispiel zum Thema:

  • Arbeit
  • Wohnen
  • Freizeit


© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V. Illustrator Stefan Albers Atelier Fleetinsel 2013

Durch die Kunst können die Menschen:

  • zeigen: Das kann ich ich
  • andere Menschen kennen-lernen
  • über ihre Ideen und Wünsche reden

So lernen viele Menschen mehr
über jüdische Menschen mit Behinderung.

Kontakt:
ZWST Berlin
Joachimstaler Straße 13
10719 Berlin

Das sind die Mitarbeiter der Kunst-Werkstatt:

  • Judith Tarazi:
    Sie ist Kunst-Therapeutin und Leiterin
  • Inessa Gorodetskaia:
    Sie ist pädagogische Fach-Kraft
  • Vera Rey:
    Sie ist Kunst-Therapeutin

Telefon: 030- 88 71 33 931-723
Fax: 030 – 88 71 33 931-729
Die Kunst-Werkstatt ist geöffnet am:
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag
von 11 bis 14 Uhr
Internet-Seite: www.kunstatelier-omanut.de
Facebook-Seite: https://www.facebook.com/KunstatelierOmanut

 

Atelier Eastend
Das Atelier Eastend ist eine integrative Kunst-Werkstatt.
Sie hilft, dass Menschen mit Behinderung
in der Gesellschaft dazu gehören.
Das Atelier Eastend ist besonders für

  • Menschen mit Behinderung, die nur wenig Betreuung haben
  • oder die nur wenig Beschäftigung haben
  • aber auch für alle, die Kunst gut finden

Das Leben im Atelier Eastend soll bunt sein.
Es soll Spaß machen.
Alle Menschen sind willkommen.

Für das Atelier Eastend arbeiten zusammen:

  • ZWST
  • jüdische Gemeinde Frankfurt am Main
  • Internationaler Bund (IB) - Behindertenhilfe Frankfurt/M. e.V.


© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V. Illustrator Stefan Albers Atelier Fleetinsel 2013

Kontakt:
Kunst-Werkstatt Atelier Eastend
Ostendstr. 83
60314 Frankfurt am Main
E-Mail: kunstwerkstatt-frankfurt@internationaler-bund.de

Corinna Roßkopf
Kunst-pädagogische Leiterin der Kunst-Werkstatt
Telefon: 069 – 403 547 91
E-Mail: corinna.rosskopf@internationaler-bund.de

Janine Heinlein-Schrot
Leiterin der Tages-Strukturen
Tel.: 0 6101 – 55 842 19
E-Mail: janine.heinlein-schrot@internationaler-bund.de

Costa Bernstein
Künstlerischer Leiter der Kunst-Werkstatt
E-Mail: konstantin.bernstein@internationaler-bund.de

Hier sehen Sie Gespräche mit Mitarbeitern
von der Kunst-Werkstatt Omanut und
dem Atelier Eastend

  • Costa Bernstein
    Er ist künstlerischer Leiter von dem Atelier Eastend
  • Judith Tarazi
    Sie ist Leiterin von der Kunst-Werkstatt Omanut.

Das Video ist zum Projekt Gesher: hier (Min. 2.00 - 3.40)

 

Infos für haupt-amtliche
und ehren-amtliche Mitarbeiter

Die Mitarbeiter in den jüdischen Gemeinden
haben eine wichtige Aufgabe:
Sie fördern die Gemeinsamkeit von

  • Costa Bernstein
    Er ist künstlerischer Leiter von dem Atelier Eastend
  • Judith Tarazi
    Sie ist Leiterin von der Kunst-Werkstatt Omanut.

Die Aktion Mensch e.V. gibt den jüdischen Gemeinden
Geld für ihre Arbeit.

Damit können die Gemeinden Projekte machen:

  • für Menschen mit Behinderung und Menschen ohne Behinderung
  • für ehren-amtliche Helfer
  • für Bildungs-Angebote
  • für Freizeit-Angebote
  • um Hindernisse jeder Art abzubauen.
    Zum Beispiel:
    Treppen oder schwere Sprache


© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V. Illustrator Stefan Albers Atelier Fleetinsel 2013

Infos für Angehörige von
Menschen mit Behinderung

Gesher hat Info-Blätter.

Die Info-Blätter sind zum Beispiel über:

  • Gesetze für Menschen mit Behinderung
  • Hilfen für Menschen mit Behinderung.

Die Hefte sind in deutscher Sprache
und in russischer Sprache.
Wer die Info-Hefte haben möchte,
kann sie hier bestellen:

Kontakt:
Marina Chekalina
Hebelstraße 6
60318 Frankfurt
Telefon: 069 - 944 371-19
E-Mail:chekalina@zwst.org

 


 

Übersetzung in Leichte Sprache: Selbstverständlich! Ulrike Bauer
Geprüft von den Prüf-Gruppen der WfB Rhein-Main e.V. in Mörfelden-Walldorf und Biebesheim