Freizeiten im Max-Willner-Heim

Die ZWST macht auch Freizeiten
für Menschen mit Behinderung.
Freizeit ist ein anderes Wort für Ferien.

Auch die Angehörigen können
zu den Freizeiten mitkommen.

Die Freizeiten sind in Bad Sobernheim.
Bad Sobernheim ist in Rheinland-Pfalz.


© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V. Illustrator Stefan Albers Atelier Fleetinsel 2013

In Bad Sobernheim gibt es das Max-Willner-Heim.
Das Max-Willner-Heim ist ein besonderes Haus.
Es ist eine Freizeit- und Bildungs-Stätte.
Man kann dort Urlaub machen und auch etwas lernen.
Oder man kann kreativ sein.

Man kann zum Beispiel:

  • Kunst machen
  • Musik machen und singen
  • tanzen
  • Vorträge anhören
  • zusammen ein Konzert geben
  • zusammen ein Theater-Stück vorspielen
  • zusammen Schabbat feiern


© ZWST


 


© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V. Illustrator Stefan Albers Atelier Fleetinsel 2013

Das kann man auch noch
in Bad Sobernheim machen:

  • Sport
  • Spazieren gehen
  • Ausflüge


© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V. Illustrator Stefan Albers Atelier Fleetinsel 2013

Bei den Freizeiten kann man
sich erholen und entspannen.
Man kann neue Sachen kennen-lernen.
Man kann auch etwas über sich selbst lernen.
Man kann sich weiter-entwickeln.

Zum Beispiel:

  • Ich kann mehr Sachen machen, als ich denke.


© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V. Illustrator Stefan Albers Atelier Fleetinsel 2013

Die Freizeiten sind extra für jüdische Menschen.
Alles ist für jüdische Menschen gemacht.

Zum Beispiel:

  • Das Essen ist koscher.
  • Es ist wie in einer großen Familie.


© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V. Illustrator Stefan Albers Atelier Fleetinsel 2013

Bei den Freizeiten gibt es Betreuer.
Die Betreuer haben eine Ausbildung.
Die Vorträge machen Fach-Leute.
Sie kennen sich gut mit einer Sache aus.


© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V. Illustrator Stefan Albers Atelier Fleetinsel 2013

Max-Willner-Heim

Das Max-Willner-Heim erinnert an Max Willner.

Max Willner war ein bekannter jüdischer Mann.
Er hat die Nazi-Zeit überlebt.
Nach dem Zweiten Welt-Krieg hat er in Offenbach
die jüdische Gemeinde neu gegründet.


© ZWST

Persönliche Zukunfts-Planung

Bei den Freizeiten machen die Teilnehmer viel zusammen.
Die Teilnehmer lernen andere Teilnehmer kennen.
Die Menschen haben im Leben oft Probleme.
Die Teilnehmer können sich Mut machen.

Sie können darüber sprechen:

  • Welche Wünsche habe ich.
  • Wie soll mein Leben
    in den nächsten Jahren aussehen.
  • Was möchte ich in meinem Leben ändern.
  • Was ist gut.
  • Was soll besser werden.

Es ist gut, darüber mit anderen zu reden.
Andere haben andere Ideen als man selbst.
Und in der Freizeit hat man andere Ideen als zuhause.
Bei der Freizeit können die Teilnehmer viel lernen.

Zum Beispiel:

  • Ich verstehe, wie es anderen Menschen mit Behinderung geht
  • Die anderen Menschen haben auch Probleme
  • Ich habe Ideen:
    Das können die anderen Menschen
    in ihrem Leben ändern
  • Ich kann die Ideen gut erklären
  • Ich kann andere Menschen mit Behinderung beraten


© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V. Illustrator Stefan Albers Atelier Fleetinsel 2013

Menschen mit Behinderung können
andere Menschen mit Behinderung beraten.
Das nennt man:
Peer-Beratung.

Peer ist ein englisches Wort.
Man spricht das so: Pier.

Peer bedeutet:
sich ähnlich sein oder Kollege sein.
Man kann eine Ausbildung als Peer-Berater machen.
Dann kann man andere Menschen mit Behinderung beraten.


© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V. Illustrator Stefan Albers Atelier Fleetinsel 2013

Kontakt:
Marina Chekalina
Telefon: 0 69 – 944 371 19
E-Mail: chekalina@zwst.org

 


 

Übersetzung in Leichte Sprache: Selbstverständlich! Ulrike Bauer
Geprüft von den Prüf-Gruppen der WfB Rhein-Main e.V. in Mörfelden-Walldorf und Biebesheim