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Einmalig breite Allianz fordert Anhebung der Regelsätze auf mindestens 600 Euro und weitere Corona-Soforthilfen für arme Menschen.

Spitzenvertreter*innen von 36 bundesweiten Gewerkschaften und Verbänden fordern in einem gemeinsamen Aufruf die zügige Anhebung der Regelsätze in Hartz IV und Altersgrundsicherung auf mindestens 600 Euro sowie sofortige zusätzliche Corona-Hilfen für arme Menschen. Das Spektrum der Unterzeichnenden des Aufrufs “Soforthilfen für die Armen - jetzt!!” reicht von Gewerkschaften, Sozial- und Wohlfahrtsverbänden, über Kultur, Wohnen, Umwelt bis zu Selbsthilfe und Gesundheit.

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Fokus Krisen 2021: Klimawandel, Konflikte und COVID-19

Hilfsorganisationen im Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ stellen sich auf Einsätze in komplexen Mehrfachkatastrophen ein

Bonn, 28.12.2020 –  Das Coronavirus ist in 218 Ländern oder Gebieten der Welt bestätigt. Einige der betroffenen Regionen befinden sich aufgrund von Konflikten, Naturkatastrophen und dem Klimawandel bereits in einer Krise, in der die Menschen auch ohne die Pandemie auf Hilfe angewiesen wären. Auch im Jahr 2021 wird COVID-19 humanitäre Notlagen weltweit verschärfen. Zudem ist zu befürchten, dass die Folgen der Pandemie im Zusammenhang mit vermehrt auftretenden klimabedingten Krisen und Konflikten die erreichten Fortschritte bei der Bekämpfung von Armut, Hunger und Gewalt langfristig um Jahrzehnte zurückwerfen. „Notlagen, in denen Betroffene und Helfer die Folgen von nur einer Katastrophe oder Krise bewältigen müssen, gibt es eigentlich nicht mehr“, warnt Manuela Roßbach, geschäftsführende Vorständin von „Aktion Deutschland Hilft“. „Die 23 Hilfsorganisationen in unserem Bündnis werden zunehmend mit komplexen Mehrfachkatastrophen konfrontiert, die sich gegenseitig verstärken.“ Daher wird das Hilfsbündnis auch im kommenden Jahr Strategien und Maßnahmen der neuen Komplexität humanitärer Notlagen anpassen und seine Bemühungen in der Bekämpfung weltweiter Katastrophen verstärken. „Praktisch und finanziell ist die weltweite Not fast nicht mehr zu stemmen. Wir setzen daher noch mehr auf vorausschauende Strategien und vorsorgende Maßnahmen. So können wir verhindern, dass Krisen zu Katastrophen werden und das Leid von Betroffenen lindern“, so Roßbach. Viele Länder, die von andauernden Krisen und Mehrfachkatastrophen betroffen sind, verlangen im kommenden Jahr besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung. „Aktion Deutschland Hilft“ beobachtet für das Jahr 2021 aktuell vor allem die Entwicklungen folgender Krisenlagen:
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Foto: Flüchtlinge in Syrien, © Malteser International

 


ZWST fordert: Menschenrechte stärker in den Fokus europäischer Asyl- und Migrationspolitik rücken

Migration und die Versorgung von Schutzsuchenden gehören zu den zentralen sozialen Themen, die die Arbeit der ZWST als jüdischen Wohlfahrtsverband in ihrer über 100-jährigen Geschichte maßgeblich geprägt und bestimmt haben.


Seit 2018 setzt die ZWST mit ihrer Partnerorganisation IsraAID Germany Projekte im Bereich der psychosozialen Versorgung für geflüchtete Menschen in Nordgriechenland um. Nach der Zerstörung des Flüchtlingscamps Moria im September 2020 und der damit verbundenen Verlegung von unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten auf das griechische Festland haben IsraAID Germany und die ZWST die Aktivitäten auf Einsatzbereiche für unbegleitete Minderjährige ausgeweitet. Dennoch bleibt die Situation für die verbleibenden 7000 Menschen im provisorischen Lager Kara Tepe und auch in weiteren Auffanglagern auf den griechischen Inseln unerträglich. Die Menschen sind der Witterung völlig schutzlos ausgesetzt, Zelte überschwemmen und es fehlen Wärme-, Strom- und Wasserversorgung. Besonders desolat ist dieser Zustand für Familien mit Kindern.

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ZWST begrüßt Taschengelderhöhung auch für Bundesfreiwillige mit Transferleistungsbezug

Die aktuelle Krise zeigt deutlich, wie wichtig Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement für unsere Gesellschaft sind. Viele Angebote, vom Einkauf für Risikogruppen bis hin zu digitalen Sprachcafés wären ohne Freiwillige nicht möglich. Die zum 01. Januar in Kraft getretene Kostenerstattungsrichtlinie des BMFSFJ würdigt das Engagement von im Bundesfreiwilligendienst aktiven Menschen durch eine Erhöhung des Taschengeldes. Die ZWST hat diese Neuerung unterstützt. Als Zentralstelle mit dem höchsten Anteil älterer Freiwilliger, die Transferleistungen beziehen, begrüßt die ZWST daher besonders den Beschluss des deutschen Bundestages im Rahmen des Jahressteuergesetzes 2020...

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Deutscher Sozialpreis 2021

Deutscher Sozialpreis 2021 – Journalistische Beiträge aus Sozialberichterstattung gesucht

Berlin, 22. Dezember 2020. Der Deutsche Sozialpreis wird auch für das Wettbewerbsjahr 2021 ausgeschrieben. Der Medienpreis der Freien Wohlfahrtspflege wird zum 50. Mal vergeben werden. Wieder geht es darum, vorbehaltlose und hochwertige Sozialberichterstattung in den Sparten Print, Hörfunk, Fernsehen und Online zu motivieren und zu prämieren. Gesucht werden Beiträge des Jahres 2020, die über das normale Maß der Berichterstattung hinausgehen. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Alle Teilnahmebedingungen sind in den Statuten des Preises auf der Webseite der BAGFW zu finden.
Neu ist ab diesem Jahr: Einreichungen für den Deutschen Sozialpreis werden in allen Sparten ausschließlich digital entgegengenommen. 
Einreichungen sind ab sofort möglich. Bewerbungsschluss ist der 1. März 2021.

Informationen und Anmeldeformulare hier 

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OFEK e.V. - Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung

OFEK ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin und bundesweiter Ausrichtung. 

Bundesweite telefonische Hotline:
Tel.: 0800 664 52 68, (+49) (0)176 458 755 32

Auf Wunsch mehrsprachig: deutsch, englisch, hebräisch, russisch

Sprechzeiten:
Mo. 16-18 Uhr, Di. u. Do.10-12 Uhr, Mi. 12-14 Uhr, Fr. 12-14 Uhr

Persönl. Beratungssgespräche nach Vereinbarung, Anfragen jederzeit per E-Mail

OFEK Berlin:
Tabea Adler 
Greta Golbereg 

OFEK Baden Württemberg:
Anat Ivgi 
Dorothea Kleintges

OFEK Hessen:
Tel.: (+49)(0)157 850 844 24, Mo.13-16, Di.14-17 Uhr
Tel.: (+49) (0)159 013 593 90, Mi.09-12, Do.11-14 Uhr
Irina Ginsburg
Ricarda Theiss

OFEK Sachsen-Anhalt:
Tel.: 0800 664 52 68
Christian Krause

Weitere Informationen hier


Humanitäre Hilfe als Pflicht - ZWST gratuliert

Als Mitglied im Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ feiern wir im kommenden Jahr 20 Jahre koordinierte humanitäre Hilfe. Seit zwei Jahrzehnten leistet der Zusammenschluss renommierter deutscher Hilfsorganisationen gemeinsam Not- und Katastrophenhilfe. In dieser Zeit setzten sie mit der Unterstützung des Bündnisses 2400 Hilfsprojekte in 130 Ländern weltweit um und konnten viele Tausende notleidende Menschen mit Trinkwasser, Lebensmitteln und medizinischer Versorgung unterstützen. Dafür wurden rund 570 Millionen Euro an Spenden gesammelt. (...)
Die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland ist seit Juli 2014 als erste jüdische Organisation Mitglied im Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“.
Aron Schuster, Direktor der ZWST: „Das Leitbild der ZWST Zedaka (hebr.) steht für Wohltätigkeit im Judentum und macht die humanitäre Hilfe zur Pflicht. Im Rahmen unserer Mitgliedschaft im Hilfebündnis können wir als kleiner Wohlfahrtsverband Synergien nutzen, um auf internationaler Ebene getreu unserem Leitbild aktiv zu werden. Das reicht von psychosozialer Hilfe für traumatisierte Kinder in der südisraelischen Grenzregion kurz nach unserem Beitritt, Flüchtlingshilfe im Inland, Katastrophenhilfe in vielen Regionen der Erde bis hin zu unserer Unterstützung der zivilen Seenotrettung. Wir gratulieren „Aktion Deutschland Hilft“ zu 20 Jahren humanitärer Hilfe und freuen uns auf die weitere Kooperation – im Sinne der Zedaka.

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