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Seminar für junge Erwachsene vom 22. - 24. November 2019 Berlin

Die junge jüdische Generation ist in starkem Kontrast zu ihren meist in der Sowjetunion sozialisierten Eltern in der bundesdeutschen Demokratie aufgewachsen. Im Ringen um eine sichere jüdische Identität inmitten raschen strukturellen und kulturellen Wandels tragen junge Erwachsene zunehmend Veränderungsbedürfnisse bezüglich familiärer, religiöser und gesellschaftlicher Traditionen vor und demonstrieren neue Lebensentwürfe. Interreligiöse und –kulturelle Lebenspartnerschaften mit und ohne Kinder oder bewusst alleinerziehende Frauen gehören ebenso dazu wie die Forderung, dass in den jüdischen Gemeinden auch für ein offen queeres Leben und queere Familien Platz sein sollte. Oft stoßen hier unterschiedliche Ansichten aufeinander, religiöse Vorbehalte und persönliche Ressentiments erschweren den Dialog.

Im Seminar sollen den vielfältigen und schwierigen Diskursen Raum geboten, die grundlegenden Probleme dargestellt und erörtert werden.

Weitere Informationen

Anmeldeformular

Teilnahmeberechtigt sind Mitglieder der jüdischen Gemeinden zwischen 18 und 35 Jahren


Eine ganz 'normale' Familie

Herausforderungen, Krisen und Unterstützung in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.

Tagung des Jüdischen Psychotherapeutischen Beratungszentrums (JBZ) und der ZWST

Am Sonntag, den 24.11.19 in Frankfurt am Main

Weitere Informationen & Anmeldung HIER

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Kostenfreie Beratung nach antisemitischen Vorfällen

OFEK ist die Beratungsstelle des Kompetenzzentrums für Prävention und Empowerment (ZWST) mit Sitz in Berlin. Die zentralen Aufgabenfelder von OFEK sind kostenfreie Beratung nach antisemitischen Vorfällen (z.B. in der Schule, am Arbeitsplatz, im öffentlichen Raum sowie fachliche Beratung von Institutionen, z.B. Gemeinden, Schulen). OFEK bietet: Einzelfallberatung, Gruppenberatung, Interventionsangebote.

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Dritte türkische Militäroffensive in Nordsyrien destabilisiert die Region

Hilfsorganisationen sind sehr besorgt um humanitäre Situation

BONN, 11.10.2019 – „Wir appellieren an die Bundesregierung, an ihrem Ziel im UN-Sicherheitsrat festzuhalten und alles dafür zu tun, dass friedensschaffenden Maßnahmen Priorität eingeräumt wird. Die jüngste Militäroffensive gefährdet Zivilisten und verletzt Menschenrechte“, sagt Manuela Roßbach, geschäftsführender Vorstand von ‚Aktion Deutschland Hilft‘.
Mit etwa einer halben Million Vertriebenen rechnen Hilfsorganisationen nach der von der Türkei gestarteten Militäroperation in Nordsyrien, mit der Präsident Erdogan auf syrischem Gebiet die Errichtung eines 32 Kilometer langen und 480 Kilometer breiten Korridors zum Schutz der Türkei vor syrischen Kurden durchsetzen will. Es ist davon auszugehen, dass nahezu zwei Millionen Zivilisten in Syrien von den Auswirkungen der Militäroffensive betroffen sind.

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Aron Schuster,  Direktor der ZWST, betont:  "Durch die Militäroffensive an der türkisch-syrischen Grenze droht die humanitäre Situation in der Gegend zu eskalieren. Unser Kooperationspartner IsraAID bereitet derzeit die Verteilung von Hilfsmitteln in der Region Qamishli vor. Die ZWST wird die Maßnahme finanziell unterstützen. Jeder Euro hilft der notleidenden Zivilbevölkerung." 


„Aktion Deutschland Hilft“ nimmt Spenden für die notleidenden Menschen in Syrien und den Nachbarländern entgegen:
Stichwort „Flüchtlinge Syrien / Nahost“
IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (Bank für Sozialwirtschaft)
Spendenhotline: 0900 55 102030 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk höher)
Charity SMS: SMS mit ADH10 an die 8 11 90 senden
(10€ zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft 9,83 €)
Online spenden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de

 


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