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Sich selbst und andere schützen

Die Präsidenten des Zentralrates der Juden in Deutschland und der ZWST, Josef Schuster und Abraham Lehrer richten sich in einem gemeinsamen Brief an die Gemeindemitglieder und rufen sie dazu auf, sich impfen zu lassen:
"Pikuach Nefesch – die Rettung des Lebens: Das ist im Judentum das oberste Gebot."

Impfempfehlung veröffentlicht in der Jüdischen Allgemeinen  


Online-Gedenkzeremonie

Zum Gedenken an den langjährigen Direktor der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland, Herrn Benjamin Bloch sel. A. und in Anerkennung seiner Verdienste für die jüdische Gemeinschaft hatte die ZWST anlässlich des zweiten Todestages zu einer Online-Gedenkzeremonie am 14. März eingeladen. Der anlässlich dieser Zeremonie entstandene Film ist unter folgendem Link einsehbar: 
www.zwst.org/benibloch


Jemen: Wie viel ist ein Menschenleben wert?

Das Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ fordert mehr Unterstützung von der internationalen Gemeinschaft

BONN, 24.03.2021 – Nach sechs Jahren Krieg ist die Lage im Jemen weiterhin besorgniserregend: Mehr als 20 Millionen Menschen – rund zwei Drittel der Bevölkerung – sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Mit den wiederaufgenommenen Kämpfen um die Wüstenstadt Marib, die Zufluchtsort für Hunderttausende Binnenflüchtlinge ist, droht sich die humanitäre Situation weiter zu verschlechtern. Doch die internationale Gemeinschaft lässt die Menschen im Stich: Bei der Geberkonferenz der Vereinten Nationen Anfang März kam weniger als die Hälfte der benötigten Hilfsgelder von 3,85 Milliarden Dollar zusammen.
Humanitäre Hilfe im Jemen ist unterfinanziert: „Betrachtet man das Ergebnis der Geberkonferenz, entsteht der Eindruck, dass ein Menschenleben im Jemen nichts wert ist – für viele Tausende Kinder, Frauen und Männer kommt es einem Todesurteil gleich“, sagt Manuela Roßbach, geschäftsführende Vorständin des Nothilfebündnisses „Aktion Deutschland Hilft“. 

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Foto: Nach sechs Jahren Krieg sind mehr als 20 Millionen Menschen im Jemen auf humanitäre Hilfe angewiesen. 2,3 Millionen Kinder sind derzeit akut mangelernährt.
© LandsAid/Jemen

„Wie können wir dem steigenden Bedarf an humanitärer Hilfe und komplexer werdenden Mehrfachkatastrophen begegnen?“

ZWST im Gespräch mit Manuela Roßbach, geschäftsführende Vorständin „Aktion Deutschland Hilft“


Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) unterstützt Erklärung für Menschlichkeit und Vielfalt

Über 400 Organisationen zeigen klare Haltung gegen Rassismus

2. März 2021 Mit der gemeinsamen Erklärung zeigen zum Auftakt des Wahljahres 435 Verbände, Initiativen und Einrichtungen aus dem Bereich der Behindertenhilfe und der Sozialen Psychiatrie gemeinsam klare Haltung gegen Rassismus und Rechtsextremismus und warnen vor Hetze und Stimmungsmache rechter Akteur:innen wie der AfD und ähnlicher Bewegungen. Mit Sorge beobachten die Verbände, wie versucht wird, eine Stimmung zu erzeugen, die Hass und Gewalt nicht nur gegen Menschen mit Behinderung, psychischer oder physischer Krankheit schürt, sondern gegen alle, die sich für eine offene und vielfältige Gesellschaft engagieren. (...) Die Mitzeichnenden, die von Organisationen der Selbsthilfe über Förder- und Inklusionsorganisationen bis zu Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege reichen, zeigen sich entschlossen, Hass und Hetze entgegenzutreten: „Wir lassen nicht zu, dass in Deutschland eine Stimmung erzeugt wird, die unsere Gesellschaft spaltet“, heißt es in der Erklärung. (...)
Dazu Aron Schuster, Direktor der mitzeichnenden Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. (ZWST): „Als sozialer Dachverband der jüdischen Gemeinden und ihren vulnerablen Zielgruppen sind wir hoch alarmiert über wachsende demokratiefeindliche Kräfte. In Krisenzeiten zeigt es sich noch deutlicher: Es sind diese vermeintlichen Randkräfte, die Hass, Diskriminierung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in die Mitte der Gesellschaft transportieren. Die AfD und ihre Anhängerschaft sind keine Partner zivilgesellschaftlicher Bündnisse, die das Ziel verfolgen, Menschen zu schützen, zu stärken und mit Gerechtigkeit und Würde zu behandeln.“

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Die Ergebnisse der zweiten Umfrage zu Corona-Folgen in der Sozialwirtschaft wurden veröffentlicht: Soziale Infrastruktur braucht weiter Schutzschirme

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Europa muss sich endlich auf mehr Schutz für Flüchtlinge einigen

Berlin, 01.02. 2020  Heute findet der Flüchtlingsgipfel unter dem Vorsitz von Bundeskanzlerin Merkel statt. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) fordert: Europa muss sich endlich auf mehr Schutz für Flüchtlinge einigen. Auch ZWST-Präsident Ebi Lehrer wird am heutigen Gipfel teilnehmen.

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Die Covid-19-Pandemie mit all ihren wirtschaftlichen und sozialen Folgen ist eine Herausforderung für uns alle.

Doch sie trifft die Ärmsten in der Gesellschaft besonders hart. Sie warten noch immer auf angemessene Unterstützung.

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