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Digitale Transformation und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken

Freie Wohlfahrtspflege und BMFSFJ setzen digitalpolitische Zusammenarbeit fort

Berlin, 22.10.2020 Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtpflege (BAGFW) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) erneuern heute ihre 2017 geschlossene strategische Zusammenarbeit in Fragen der digitalen Zukunft der Freien Wohlfahrtspflege.
Juliane Seifert, Staatsekretärin im BMFSFJ, und Dr. Ulrich Schneider, Mitglied der BAGFW-Mitgliederversammlung (Der Paritätische Gesamtverband), kommen heute mit Verbändevertreter/innen und Expert/innen in Berlin zu einem Treffen zusammen, um eine gemeinsame Erklärung „Digitale Transformation und gesellschaftlicher Zusammenhalt – Gemeinsame Erklärung von BMFSFJ und BAGFW zur Wohlfahrtspflege in der Digitalen Gesellschaft“ zur Fortsetzung der digitalpolitischen Zusammenarbeit zu unterzeichnen.


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Gemeinsame Erklärung 

Foto: BAGFW/Tanja Schnitzler


Dringend Schutzschirme für soziale Dienste verlängern – soziale Infrastruktur auch für 2021 sichern

Corona-Krise stellt auch für die soziale Infrastruktur in Deutschland einen „nie dagewesenen Stress-Test“ dar

Berlin, 14. Oktober 2020 Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie fordert die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) eine befristete Verlängerung der Schutzschirme für Träger sozialer Dienste über den 31. Dezember 2020 hinaus. „Die bisherigen Schutzpakete mit dem SodEG und dem Krankenhausentlastungsgesetz haben erheblich dazu beigetragen, dass die vielfältige Infrastruktur an sozialen und gesundheitsbezogenen Leistungen zum großen Teil aufrechterhalten werden konnte. Diese Schutzschirme laufen jedoch alle spätestens zum Jahresende 2020 aus. Deshalb brauchen wir hier dringend eine Lösung“, sagt BAGFW-Präsidentin Gerda Hasselfeldt.

Vollständige Pressemitteilung


Neue Veröffentlichung der ZWST

Im Dezember des letzten Jahres kamen über 200 Teilnehmende aus mehr als 15 Nationen in Frankfurt am Main zusammen, um sich zur psychosozialen Arbeit mit Überlebenden der Shoah und ihren Nachkommen auszutauschen und fortzubilden.
Der Tagungsband zur internationalen ZWST-Konferenz "Erinnern und Vergessen" ist ab sofort beim Hentrich&Hentrich-Verlag erhältlich.

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Zu dem Thema ist auch der Vorgängerband erhältlich: 

"Shoah - Flucht - Migration. Multiple Traumatisierung und ihre Auswirkungen" 

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"Katastrophenvorsorge hat ein Imageproblem"

Hilfsorganisationen im Bündnis "Aktion Deutschland Hilft" zum Internationalen Tag der Katastrophenvorsorge: Leid verhindern, bevor es geschieht 

BONN, 09.10.2020 – Der Tsunami in Südasien 2004, das Erdbeben auf Haiti 2010 oder Wirbelsturm Idai 2019: Wer an humanitäre Hilfe bei schweren Naturkatastrophen denkt, hat oft Bilder von Hilfslieferungen, Lebensmittelverteilungen oder der Versorgung von Verletzten im Kopf. Neben solchen bildstarken Soforthilfemaßnahmen bleibt vielen Menschen jedoch verborgen, dass die Katastrophenvorsorge ein ebenso wichtiger Teil der Hilfe ist. 
"Katastrophenvorsorge hat eine Art Imageproblem", sagt Manuela Roßbach, geschäftsführende Vorständin des Bündnisses "Aktion Deutschland Hilft". "Über ein Erdbeben, bei dem viele Menschen ihr Leben verloren haben und Nothilfe für die Betroffenen geleistet wurde, wird eher berichtet, als über ein Erdbeben, bei dem nur wenige Menschen zu Schaden gekommen sind, weil effiziente Vorsorgemaßnahmen gegriffen haben. (..)       

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Factsheet zum Welttag der Katastrophenvorsorge

Foto: © Aktion Deutschland Hilft/Stefan Trappe


OFEK HESSEN

Community basierte Interventionen

Die Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung OFEK e.V. bietet seit März 2020 auch in Hessen eine lokale Interventionsstelle an. Das Projekt „OFEK Hessen - Community basierte Interventionen“ mit Standort in Frankfurt am Main wird durch das Landesprogramm „Hessen für Demokratie und Extremismus“ gefördert. OFEK Hessen berät Einzelpersonen, ihre Familien und Angehörige sowie Zeug*innen bei antisemitischer Gewalt in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, im persönlichen Umfeld, in Behörden und bietet auch Organisationen Unterstützung nach Vorfällen an. Die Beratung ist stets anonym und vertraulich.

OFEK e.V. arbeitet im engen Austausch mit überregional agierenden Projekten und Organisationen. Hierzu gehören die ZWST, das Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment (ZWST), der Bundesverband RIAS, der Verband von Opferberatungsstellen (VBRG), die Bildungsstätte Anne Frank und viele andere Partner.

Dazu Aron Schuster, Direktor der ZWST: „OFEK als Beratungsstelle orientiert sich an den anerkannten Grundsätzen der Opferberatung, setzt aber ganz gezielt auf die stärkende und sensibilisierende Arbeit mit und für die jüdische Community. Wir freuen uns, in Hessen, in Kooperation mit anderen Beratungsstellen, ein neues Empowerment- und Beratungsangebot organisieren zu können.“

Kontakt
Aufgrund der derzeitigen Situation sind persönliche Beratungen nicht möglich. Die Beratung findet telefonisch und/ oder digital statt.
OFEK-Hotline Hessen
Montag 12 - 15 Uhr
Mittwoch 09 - 12 Uhr
Ricarda Theiss
Tel.:(+49) (0)159-01359390
Tel.: (+49) (0)69-944 371 50
E.Mail: theiss@ofek-beratung.de

Weitere Informationen HIER

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Bundesweite telefonische OFEK-Hotline
Montag 16 - 18 Uhr
Dienstag 10 - 12 Uhr
Mittwoch 12 - 14 Uhr
Donnerstag 10 - 12 Uhr
Freitag 12 - 14 Uhr
Tel.: (+49) (0)30-610 80 458
Tel.: (+49) (0)176-458 755 32
E-Mail: kontakt@ofek-beratung.de

Die bundesweite telefonische Beratung ist auf Wunsch mehrsprachig. Wir sprechen Deutsch, Englisch, Hebräisch und Russisch.