TOP THEMEN

Explosion Beirut: Wer etwas reparieren kann, bleibt in der Stadt

Bündnisorganisationen von „Aktion Deutschland Hilft“ versorgen Obdachlose und unterstützen Reparaturen
BONN, 12.08.2020 – Rund 300.000 Menschen sind durch die verheerende Explosion am Beiruter Hafen obdachlos geworden und mussten ihre Wohnungen verlassen. Helfer von 17 Organisationen im Bündnis Aktion Deutschland Hilft sind acht Tage nach der Katastrophe weiterhin auch mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Sie ermitteln in betroffenen Stadtteilen den Reparaturbedarf, um gezielt und bedarfsgerecht mit Geldleistungen und Reparaturmaßnahmen die Menschen zu unterstützen.

Hier mehr lesen

Foto: © Help – Hilfe zur Selbsthilfe/Sophia Maie


Lernvideos für Senior*innen

Zusammen mit dem Verein Wege aus der Einsamkeit e.V. Wade Hamburg, Facebook und weiteren Partnern hat die ZWST "Lernvideos" für Senior*innen entwickelt. Ziel des Projekts ist es alle Menschen zu unterstützen, sich in der digitalen Welt von heute zurechtzufinden und sich auszutauschen. Die Video-Tutorials erklären Senior*innen einfach und verständlich, wie sie digitale Inhalte in ihrem Alltag nutzen können.

Weitere Informationen


Familien-Schabbat-Wochenende für Kinder mit und ohne Förderbedarf

vom 15. Oktober bis 18. Oktober 2020 in Bad Sobernheim

An dem Familien-Schabbatwochenende können Familien mit einem Kind mit Förderbedarf, seine Geschwister bis 18 Jahre und interessierte Familien teilnehmen. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Kinder gruppenfähig sind. Bei Bedarf können wir versuchen, eine „Eins-zu-Eins-Betreuung“ zu organisieren. Betreut werden die Kinder und Jugendlichen von geschulten Jugendleitern (Madrichim). Im Rahmen unseres Programms werden getrennte Angebote für Kinder und Eltern stattfinden.

Zielgruppe: Familien mit einem Kind mit Förderbedarf, seine Geschwister bis 18 Jahre und interessierte Familien.
Teilnahmeberechtigt sind Mitglieder der jüdischen Gemeinden
Anmeldeschluss: 13. September 2020

Rundschreiben und Anmeldeformular - HIER DOWNLADEN


Freie Wohlfahrtspflege: gemeinnützig und innovativ in die Zukunft

Eine Standortbestimmung der Freien Wohlfahrtspflege zu sozialer Innovation, Entrepreneurship und Verantwortungseigentum

Mit dem Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft und forciert durch den fortschreitenden Digitalisierungsprozess und den Klimawandel verändern sich soziale Problemlagen, Hilfeansprüche, Bedarfe und die Rahmenbedingungen Sozialer Arbeit. Die Freie Wohlfahrtspflege gestaltet Veränderungen aktiv mit und schafft fortwährend neue und innovative Antworten auf aktuelle Herausforderungen. Dabei stützt sie sich auf ihre Erfahrungen aus der Praxis, die sie ständig reflektiert und an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ausrichtet. Mit ihren gemeinnützigen Einrichtungen und Diensten, der in ihren Organisationen vereinigten Fachkunde und dem mit und in den Wohlfahrtsverbänden generierten Engagement prägt und trägt sie ganz wesentlich die soziale Infrastruktur zwischen Staat und Markt.

Vollständige Pressemitteilung


Gesellschaftliche Herausforderung von Demenz können alle nur gemeinsam bewältigen

Berlin, 1. Juli 2020: Heute wurde die Nationale Demenzstrategie im Bundeskabinett beschlossen.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) ist aktiver Partner bei der Entwicklung und umso mehr bei der Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie. „Schon jetzt sind rund 1,6 Millionen Menschen in Deutschland von Demenz betroffen. Mit der weiter steigenden Lebenserwartung wird diese Zahl weiter zunehmen“, betont Gerda Hasselfeldt, Präsidentin der BAGFW. „Es ist eine gesellschaftliche Aufgabe, Voraussetzungen zu schaffen und Strukturen zu etablieren, die den Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen ein würdevolles Leben ermöglichen. Die Nationale Demenzstrategie ist dafür ein wichtiger Schritt.“

Vollständige Pressemitteilung

Weitere Informationen


OFEK HESSEN

Community basierte Interventionen

Die Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung OFEK e.V. bietet seit März 2020 auch in Hessen eine lokale Interventionsstelle an. Das Projekt „OFEK Hessen - Community basierte Interventionen“ mit Standort in Frankfurt am Main wird durch das Landesprogramm „Hessen für Demokratie und Extremismus“ gefördert. OFEK Hessen berät Einzelpersonen, ihre Familien und Angehörige sowie Zeug*innen bei antisemitischer Gewalt in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, im persönlichen Umfeld, in Behörden und bietet auch Organisationen Unterstützung nach Vorfällen an. Die Beratung ist stets anonym und vertraulich.

OFEK e.V. arbeitet im engen Austausch mit überregional agierenden Projekten und Organisationen. Hierzu gehören die ZWST, das Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment (ZWST), der Bundesverband RIAS, der Verband von Opferberatungsstellen (VBRG), die Bildungsstätte Anne Frank und viele andere Partner.

Dazu Aron Schuster, Direktor der ZWST: „OFEK als Beratungsstelle orientiert sich an den anerkannten Grundsätzen der Opferberatung, setzt aber ganz gezielt auf die stärkende und sensibilisierende Arbeit mit und für die jüdische Community. Wir freuen uns, in Hessen, in Kooperation mit anderen Beratungsstellen, ein neues Empowerment- und Beratungsangebot organisieren zu können.“

Kontakt
Aufgrund der derzeitigen Situation sind persönliche Beratungen nicht möglich. Die Beratung findet telefonisch und/ oder digital statt.
OFEK-Hotline Hessen
Montag 12 - 15 Uhr
Mittwoch 09 - 12 Uhr
Ricarda Theiss
Tel.:(+49) (0)159-01359390
Tel.: (+49) (0)69-944 371 50
E.Mail: theiss@ofek-beratung.de

Weitere Informationen HIER

OFEK Hessen - Infofolder HIER downloaden

Bundesweite telefonische OFEK-Hotline
Montag 16 - 18 Uhr
Dienstag 10 - 12 Uhr
Mittwoch 12 - 14 Uhr
Donnerstag 10 - 12 Uhr
Freitag 12 - 14 Uhr
Tel.: (+49) (0)30-610 80 458
Tel.: (+49) (0)176-458 755 32
E-Mail: kontakt@ofek-beratung.de

Die bundesweite telefonische Beratung ist auf Wunsch mehrsprachig. Wir sprechen Deutsch, Englisch, Hebräisch und Russisch.