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Mitgliederversammlung der ZWST wählt neuen Vorstand

Abraham Lehrer bleibt Präsident der ZWST
Am 19. Januar 2020 tagte in Frankfurt am Main die Mitgliederversammlung der ZWST und wählte turnusgemäß nach vier Jahren einen neuen Vorstand. Erneut in den Vorstand gewählt wurden Mark Dainow (Offenbach), Prof. Dr. Leo Latasch (Frankfurt), Sarah Singer (Berlin), Abraham Lehrer (Köln),  Küf Kaufmann (Leipzig), Michael Licht (Köln), Michael Rubinstein (Düsseldorf), Prof. Barbara Traub (Stuttgart) und Aleksander Chraga (Bochum), Foto: v.li. Neues Gesicht des neunköpfigen Vorstandes ist Michael Rubinstein aus Düsseldorf.
Besonders gewürdigt wurde Aviva Goldschmidt, die nicht erneut kandidierte und deren über 60jähriges Engagement, unter anderem als Leiterin des ZWST-Sozialreferates und seit 2011 im Vorstand der ZWST, ein großes Vermächtnis hinterlässt.
In der unmittelbar an die Mitgliederversammlung anschließenden konstituierenden Vorstandssitzung wurde Abraham Lehrer einstimmig im Amt des Präsidenten bestätigt, ebenso wie die beiden Vizepräsidenten Michael Licht und Sarah Singer.
Die Mitgliederversammlung der ZWST setzt sich aus Delegierten der Jüdischen Gemeinden und der Jüdischen Landesverbände in Deutschland zusammen.

Foto: Rafael Herlich


Zeitzeugentheater

Das „Zeitzeugentheater“ ist ein intergeneratives Pilotprojekt, das in Frankfurt/M. durchgeführt wurde. In diesem einmaligen Projekt berichten 6 Zeitzeug*innen über ihre Kindheits- und [Über]Lebenserfahrungen während des Nationalsozialismus. Gemeinsam mit 9 Schüler*innen wurden die Verfolgungs- und Fluchtgeschichten in Form eines Theaterstücks dramaturgisch umgesetzt. Das Projekt wurde darüber hinaus durch ein Filmteam begleitet mit dem Ziel, einen Film (90 Min.) zu erschaffen. Durch die Begleitung eines Kamerateams und die kreative Auseinandersetzung wird ein einzigartiges Zeitzeugendokument erstellt, das an die nächste Generation weitergegeben werden kann.

Nach 8 Monaten intensiver Zusammenarbeit möchten wir, die ZWST, Euch/Sie herzlich zu unserem Theaterstück einladen.

Weitere Informationen HIER


Humanitäre Krisen 2020: Ungelöste Notlagen

Hilfsorganisationen im Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ behalten fünf Krisen besonders im Blick
Bonn, 23.01.2020 – Syrien, Jemen oder die Demokratische Republik Kongo: Das neue Jahrzehnt beginnt mit ungelösten humanitären Notlagen. „Die verheerenden Krisen des Vorjahres werden uns auch in diesem Jahr beschäftigen, nicht zuletzt deshalb, weil sich die Lage der Menschen dort zunehmend verschlechtert“, sagt Manuela Roßbach, geschäftsführende Vorständin von „Aktion Deutschland Hilft“. „Konflikte halten länger an. Betroffene leben in einem Dauerzustand von Kriegen, Krankheiten und dem Mangel an Nahrung oder gesundheitlicher Versorgung. Es ist besonders schmerzlich zu sehen, wie viele Kinder keinen normalen Alltag kennen, weil sie von Geburt an in diesen Konflikten aufwachsen.“ Die Bündnisorganisationen von „Aktion Deutschland Hilft“ stellen sich darauf ein, in 2020 in diesen Krisenländern weiterhin notwendige Hilfe zu leisten... Hier mehr lesen !

Foto: Aktion Deutschland Hilft/Freccia


Umbenennung: Jüdisches Kurheim Eden-Park

Das Kurheim Eden-Park in Bad Kissingen ist die einzige jüdische Einrichtung dieser Art in Deutschland. Im Rahmen von 2-wöchigen Bildungsaufenthalten haben hier Senioren aus jüdischen Gemeinden in ganz Deutschland die Möglichkeit, sich in einem familiären Rahmen weiterzubilden und neue Kontakte zu knüpfen.
Nach einem Beschluss des Vorstandes der ZWST wird das Kurheim nach dem am 06. April 2019 verstorbenen Beni Bloch sel. A. umbenannt. Der in Jerusalem geborene Beni Bloch führte den Verband als Direktor von 1987 bis Juni 2018. In den 30 Jahren als Direktor der ZWST leistete Beni Bloch Unglaubliches für die jüdische Gemeinschaft in Deutschland. Die Eröffnung des Kurheims Eden-Park in Bad Kissingen im Jahr 1993 war ein Meilenstein seines vielfältigen Einsatzes für Senioren.
Am 01.04.2020 wird im Rahmen eines Festaktes die offizielle Umbenennung des Kurheims erfolgen. Das Programm sieht u.a. Reden der Präsidenten der ZWST und des Zentralrats der Juden in Deutschland vor.

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JUGENDKONGRESS 2020
26.03. - 29.03.2020 · Berlin

DIE ZUKUNFT GEHÖRT UNS

Die hier lebende junge jüdische Generation versteht sich heute als fester Bestandteil der deutschen Zivilgesellschaft. Sie möchte mitreden und die Zukunft Deutschlands mitgestalten. Im Rahmen des 4-tägigen Kongresses sollen Wege, Möglichkeiten und Vorbilder diskutiert werden, wie sich die nachwachsende Generation stärker bei gesamtgesellschaftlichen- aber auch gemeindepolitischen Entscheidungsprozessen beteiligen und entsprechende Bedingungen hierfür einfordern kann.

TEILNAHMEBERECHTIGT: Mitglieder der Jüdischen Gemeinden in Deutschland im Alter von 18 – 35 Jahren

SELBSTKOSTENBEITRAG: € 130,- Übernachtung im Doppelzimmer (€ 45,- Zuschlag pro Nacht für Einzelzimmer) // € 70,- Teilnahme ohne Übernachtung

Die Anmeldung erfolgt Online unter: https://veranstaltungen.zwst.org

Anmeldschluss: 04.02.2020

Wir stehen Ihnen für weitere Informationen gerne zur Verfügung:
Jona Gross
E-Mail: gross@zwst.org
Tel.: 069 – 944371-18


March of the Living 2020

Studienreise der ZWST zum „March of the Living“ von Sonntag, den 19.04.2020 bis Freitag, den 24.04.2020

Über zehntausend Jugendliche und junge Erwachsene aus mehr als 40 Nationen nehmen jedes Jahr an der weltweit größten Zeremonie zum Gedenken an die Opfer des Holocaust teil: dem „March of the Living“ in Polen. Auch die ZWST organisiert jährlich eine Reise im Rahmen ihres Projektes 18+ für junge Erwachsene zwischen 18 und 35. Auf den Spuren jüdischer Geschichte führt die 6-tägige Studienreise die Teilnehmenden nach Warschau und Krakau.

TEILNAHMEBERECHTIGT: Mitglieder der Jüdischen Gemeinden in Deutschland im Alter von 18 – 35 Jahren

SELBSTKOSTENBEITRAG: 350,- für Schüler und Studenten // 500,- für Berufstätige

Der Selbstkostenbeitrag beinhaltet den Flug ab / bis Frankfurt  / Koschere Vollpension / Ausflüge und Besichtigungen / Teilnahme am „March of the Living“

Die Anmeldung erfolgt Online unter: https://veranstaltungen.zwst.org

Anmeldschluss: 16.03.2020

Wir stehen Ihnen für weitere Informationen gerne zur Verfügung:
Jona Gross
E-Mail: gross@zwst.org
Tel.: 069 – 944371-18


Kostenfreie Beratung nach antisemitischen Vorfällen

OFEK ist die Beratungsstelle des Kompetenzzentrums für Prävention und Empowerment (ZWST) mit Sitz in Berlin. Die zentralen Aufgabenfelder von OFEK sind kostenfreie Beratung nach antisemitischen Vorfällen (z.B. in der Schule, am Arbeitsplatz, im öffentlichen Raum sowie fachliche Beratung von Institutionen, z.B. Gemeinden, Schulen). OFEK bietet: Einzelfallberatung, Gruppenberatung, Interventionsangebote.

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