ZWST informiert

#help4italy

#help4italyLiebe Gemeinden, liebe Mitgliedsverbände, liebe Freundinnen und Freunde der ZWST,
über viele Jahrzehnte hinweg hat die ZWST enge Beziehungen zu den Jüdischen Gemeinden in Italien aufgebaut. Bis heute finden die Machanot (Jugendbildungsaufenthalte) in Südtirol und der Region Emilia-Romagna statt. Tausende Kinder und Jugendliche wurden in den jüdischen Gemeinden in Florenz, Rom, Mailand und Venedig willkommen geheißen. Neben vielen persönlichen Kontakten sind so auch auf institutioneller Ebene Verbindungen zur jüdischen Gemeinschaft in Italien entstanden und gewachsen.

Nach über 40 Jahren können im Sommer 2020 zum ersten Mal keine Machanot in Italien stattfinden. Das Land zählt zu den in Europa am schwersten durch die Pandemie getroffenen Regionen. Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens sind in vielen Teilen des Landes nach wie vor aktiv, der wirtschaftliche Einbruch wird die Menschen auch langfristig schwer treffen. Die jüdischen Gemeinden versuchen ihre Mitglieder bestmöglich zu unterstützen. Als Ausdruck jüdischer und europäischer Solidarität will die ZWST ihren Beitrag hierzu leisten. Als Mitglied des European Council of Jewish Communities (ECJC) sieht die ZWST sich in der Pflicht, der Jüdischen Gemeinschaft in Italien zur Seite zu stehen. In Zusammenarbeit mit dem Jewish Joint Distribution Committee (JDC Europe) ruft die ZWST daher zu Spenden auf. Schon ein kleiner Beitrag ist eine große Hilfe.

Die Spendengelder kommen über den JDC-Emergency Fund Menschen in den jüdischen Gemeinden in Italien zugute, die durch die Krise besonders schwer getroffen worden sind, insbesondere Familien in finanzieller Not.

So können Sie die #Help4Italy Kampagne unterstützen:

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Bad Sobernheim und Bad Kissingen

Wiedereröffnung der ZWST-Bildungsstätten in Bad Sobernheim und Bad Kissingen


Seit Mitte März sind die zwei bundesweiten Bildungsstätten der ZWST, das Max-Willner-Heim in Bad Sobernheim und das Kurheim Beni Bloch in Bad Kissingen aufgrund der verhängten Einschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung des Corona-Virus geschlossen.

Im Zuge der sukzessiven Lockerungen in Bayern und Rheinland-Pfalz freuen wir uns daher, das Max-Willner-Heim in Bad Sobernheim zum 28. Mai und das Kurheim Bad Kissingen zum 03. Juni wiedereröffnen zu können.

Die Gesundheit unserer Teilnehmenden und Gäste hat für uns oberste Priorität. Für beide Einrichtungen wurden daher detaillierte Hygiene- und Schutzkonzepte entwickelt und implementiert, die den Betrieb unter Wahrung der allgemein bekannten Abstands- und Hygieneregeln sicherstellen. Aus diesem Grund können die beiden Unterkünfte zunächst nur zu 50% ausgelastet werden.

Wir freuen uns, Sie schon bald wieder im Max-Willner-Heim und Kurheim Beni Bloch persönlich begrüßen zu dürfen.


Unser Einschalt-Tipp:




Auf dem Youtube Kanal der ZWST finden sich Fach-Gespräche zu tagesaktuellen Themen wie dem Umgang mit Verschwörungsideologien, Möglichkeiten digitaler Zugänge im Alter und den sozialen Auswirkungen der Corona-Krise auf unterschiedliche Zielgruppen in der jüdischen Community.

Reinschauen lohnt sich.


Geben Sie auf sich acht und vor allem: Bleiben Sie gesund! Wir sind für Sie da.
#wecare #Мыпозаботимся

Ihr ZWST-Team