Hub für Digitale Resilienz

Gruppe von Menschen diskutiert an einem Tisch

Hub für digitale Resilienz 

Der Hub für Digitale Resilienz bündelt zivilgesellschaftliche Expertise, um digitale Gewalt und Diskriminierung mit Besonderem Fokus auf Ausprägungs- und Auswirkungsformen von Antisemitismus in digitalen Räumen wirksam zu adressieren und politische, rechtliche sowie gesellschaftliche Rahmenbedingungen nachhaltig zu verbessern. 

Der Hub verfolgt dabei das Ziel, 

  • relevante Entwicklungen und Bedarfe zusammenzuführen und systematisch zu analysieren, 
  • gemeinsame fachliche Positionierungen zu entwickeln und politisch einzubringen, 
  • Schutz- und Resilienzstrukturen für Betroffene zu stärken, 
  • den Austausch zwischen Zivilgesellschaft, Politik, Forschung und Fachpraxis zu fördern. 

Der Hub versteht sich als Kooperations- und Wirkungsplattform seiner Mitgliedsorganisationen. 

 

Strategische Ausrichtung 

Die strategische Arbeit des Hubs orientiert sich an vier Säulen: 

  1. Expertise bündeln & Wissen generieren 
    Die Bündelung von Monitoring-Erkenntnissen, Fallarbeit und wissenschaftlicher Analyse bildet die Grundlage eines gemeinsamen Lagebildes zu digitalen Gefährdungslagen, Plattformdynamiken und strukturellen Schutzlücken.
  2. Politische Wirkung entfalten 
    Durch abgestimmte Positionierungen, fachliche Impulse und koordinierte Kommunikation trägt der Hub zur Weiterentwicklung politischer und regulatorischer Prozesse bei und stärkt die Sichtbarkeit zivilgesellschaftlicher Expertise.
  3. Schutz & Resilienz stärken 
    Der Hub fördert die Entwicklung und Verbreitung praxistauglicher Schutzansätze, stärkt digitale Sicherheitskompetenzen und sensibilisiert für antisemitische sowie andere diskriminierende Dynamiken im digitalen Raum.
  4. Öffentlichkeit & Diskurs mitgestalten 
    Durch Publikationen, Fachformate und koordinierte Kommunikationsaktivitäten gestaltet der Hub gesellschaftliche Debatten aktiv mit und trägt zur Einordnung digitaler Entwicklungen aus zivilgesellschaftlicher Perspektive bei. 

     

Arbeitsweisen & Prinzipien 

Die Zusammenarbeit im Hub basiert auf folgenden Grundsätzen: 

Evidenzbasiert 
Positionen stützen sich auf Monitoring, Beratungspraxis, Fallarbeit und wissenschaftliche Erkenntnisse.

Betroffenenorientiert 
Schutz, Empowerment und Beteiligung Betroffener stehen im Mittelpunkt.

Diskriminierungssensibel 
Die Arbeit des Hubs ist intersektional und mit besonderer Sensibilität gegenüber antisemitischen Dynamiken.

Koordiniert, solidarisch und transparent 
Unterschiedliche Ressourcen, Perspektiven und Mandate werden transparent gemacht und als Stärke genutzt. 
Gemeinsame Positionierungen werden im Konsens oder breiten Einvernehmen angestrebt. Organisationen können sich bei einzelnen Vorhaben enthalten, ohne die Zusammenarbeit insgesamt zu gefährden. Veröffentlichungen erfolgen abgestimmt und werden über gemeinsame sowie eigene Kanäle verbreitet.

Verantwortungsbewusst 
Kommunikative und politische Interventionen berücksichtigen potenzielle soziale und sicherheitsrelevante Auswirkungen auf Betroffene. 

 

Mitglieder im Hub für Digitale Resilienz sind:  

CeMAS  

democ 

HateAid  

IIBSA  

ISD  

klicksafe  

OFEK  

KOAS  

RIAS 

ZWST