
Inklusion durch Kunst
Kunst ist ein wichtiges Medium für Menschen mit Behinderung, um kreative Potenziale zu wecken und die gesellschaftliche Isolation zu durchbrechen.
Im Kunstatelier "Omanut" in Berlin arbeiten jüdische Menschen mit Behinderung, in der Mehrheit Zugewanderte aus der ehemaligen SU. Drei- bis viermal wöchentlich werden die Teilnehmenden bezüglich Arbeits-, Wohn- und Freizeitformen beraten und professionell in der Mal-, Holz- und Kerzenwerkstatt betreut und angeleitet. In erster Linie werden im Kunstatelier Judaicaprodukte, Symbole und Gegenstände jüdischer Tradition und Kerzen gefertigt. Potenziale und Ressourcen der Teilnehmenden werden so erfolgreich gefördert. Öffentlichkeitsarbeit und Ausstellungen sowie der Vertrieb der gefertigten Kunstgegenstände fördern das öffentliche Bewusstsein für die Belange, Wünsche und Hoffnungen von jüdischen Menschen mit einer Einschränkung und oftmals auch mit Migrationshintergrund.
Zum Atelier Omanut gehört auch die Teilhabeberatungsstelle "Recht haben - Recht bekommen". Sie berät Menschen mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung und ihre Angehörigen bei der Inanspruchnahme und Durchsetzung ihrer Rechte. Die Beratung ist kostenlos, auf Augenhöhe und kann in verschiedenen Sprachen wahrgenommen werden.
Galerie Omanut lädt ein am 12. Februar
Filmvorführung mit anschließendem Gespräch
Sally Bein und seine Kinder
Tatjana Ruge und Ronny M. Dotan begeben sich in diesem 30-minütigen Dokumentarfilm unter der Regie von Dan Wolman auf die Spuren der Israelitischen Erziehungsanstalt in Beelitz, ihres Leiter Sally Bein und vor allem der Kinder, die dort lebten.
In den Jahren 2020/2021/2022 wurde in verschiedenen Abschnitten in Israel und Deutschland gedreht.
Im Januar 2023 hatte der Film in Tel Aviv Premiere.
In der Galerie Omanut wird er jetzt erstmalig in Deutschland gezeigt.
Der Film ist auf Hebräisch/Englisch mit deutschen Untertiteln.
Tatjana Ruge und Ronny M. Dotan sind anwesend.
Donnerstag, 12. Februar 2026, 18:00 Uhr
Jüdische Galerie Omanut
Kaiserin-Augusta-Straße 63, 12103 Berlin (Tempelhof)
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Die inklusive Kunstwerkstatt "Atelier Eastend" in Frankfurt/M. ist ein Kooperationsprojekt der ZWST, der jüdischen Gemeinde Frankfurt/M. und der IB-Behindertenhilfe Frankfurt/M. Das Projekt richtet sich an Menschen mit Behinderung, die nur eine geringe oder keine adäquate Tagesbetreuung bzw. Beschäftigungsmöglichkeit haben. Das Team fördert das bunte, vielfältige Leben im Atelier und öffnet die Türen des Ateliers für alle Kunstinteressierten und Menschen jeglicher konfessioneller und gesellschaftlicher Herkunft.
Der Inklusionsfachbereich "GESHER" der ZWST präsentiert:
Kreativ in besonderen Zeiten
Trickfilm des Ateliers Omanut
"Wenn nicht noch höher"
Kunstatelier Eastend Frankfurt am Main
"Ein Tag im Kunstatelier Eastend "

ANSPRECHPARTNER:INNEN