Einrichtungen

Die Fassade des Max-Willner-Heims in der Seitenansicht

Freizeit- und Bildungsstätte Max-Willner-Heim

Das Max-Willner-Heim in Bad Sobernheim ist ein begehrter Veranstaltungsort für das vielfältige Programm der ZWST. Durch stetige Erweiterung und Modernisierung bietet diese Einrichtung die geeigneten Voraussetzungen für die Durchführung von Ferienfreizeiten, Seminaren, Projekten und besonderen Events. Das Haus ist als jüdischer Treffpunkt in Rheinland-Pfalz eine bekannte und beliebte Adresse für alle Generationen, um sich auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und soziale Netzwerke zu bilden. Es stellt zugewanderten Mitgliedern jüdischer Gemeinden ein vielfältiges Angebot zur Verfügung und unterstützt ihre Integration.

 

 

 

 

Max-Willner-Heim
Telefon: +49 6751 94354   
Fax: +49 6751 94356
E-Mail: max-willner-heim@zwst.org 

Kurheim Beni Bloch in Bad Kissingen

Senioren sitzen im Garten des Kurheim Beni Bloch
Entspannung im Garten des Kurheim Beni Bloch

Zum Angebot der ZWST gehören Bildungsaufenthalte für die ältere Generation im Kurheim Beni Bloch im unterfränkischen Bad Kissingen. Um aufgrund der Zuwanderung Anfang der 90er ihr Angebot für Senioren zu erweitern, eröffnete die ZWST 1993 das Kurheim, bis heute die einzige koscher geführte, jüdische Einrichtung dieser Art in Deutschland. In familiärer Atmosphäre kombinieren die Programme integrative Weiterbildung im Bereich Sprache, Kultur, Gesundheit und Politik mit gruppenpädagogischen Aktivitäten wie Tanz, Gesang, Theater, Ausflügen und Gesprächsrunden. Die Teilnehmenden werden motiviert, eigene gruppendynamische Maßnahmen im Bereich sozialer Integration und Freizeitgestaltung zu organisieren und durchzuführen. Im Fokus steht weiterhin die anschauliche und lebendige Vermittlung jüdischer Traditionen und Bräuche, die viele Teilnehmende in ihren Herkunftsländern nicht offen gestalten und ausleben konnten. Dazu gehört das gemeinsame Erleben des wöchentlichen Schabbats und besondere Veranstaltungen anlässlich jüdischer Feier- und Gedenktage.
Ein Teil der Bildungsaufenthalte richtet sich an spezifische Zielgruppen und hat besondere Schwerpunkte im Programm.

Das Kurheim steht auch Privatgästen und anderen jüdischen Organisationen zur Verfügung, insbesondere zu Pessach und Rosh Hashana.

Die ZWST bietet in Bad Kissingen ein zusätzliches, niedrigschwelliges Betreuungsangebot (NBA) an. Dieses niedrigschwellige Betreuungsangebot ist eine abrechenbare Leistung nach dem Pflegeversicherungsgesetz.

 

 

 

Kurheim Beni Bloch

 

 

 

Kurheim Beni Bloch
Telefon: 0971 / 71 72-0 : Telefax: 0971 / 71 72-72
E-Mail: kurheim-benibloch@zwst.org
Eine Einrichtung der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.

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Synagogenzentrum Potsdam

Fassadenansicht Synagogenzentrum Potsdam

Bereits 2005 im Staatsvertrag des Landes Brandenburg mit dem Landesverband der jüdischen Gemeinden in Brandenburg festgehalten, wurde am 08. November 2021 der Grundstein gelegt und der Bau vom Brandenburger Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB) begonnen. Das Land Brandenburg finanziert den Bau mit 17,5 Mio. €. Am 26. August 2022 wurde das Richtfest gefeiert.  

Zwischen dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) und der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. (ZWST) wurde eine Kooperationsvereinbarung getroffen, auf deren Basis die ZWST als Partnerin des Bauherrn während der Bauphase und zukünftiger Betreiber fungiert.

Entworfen nach Plänen des Architekten Jost Haberland, ist das Zentrum ein architektonisch und technisch modernes Gebäude, das gleichzeitig einer jahrhundertelangen Tradition im Synagogenbau folgt.

In den zurückliegenden zwei Jahren gelang es der ZWST, ein kooperatives Nutzungskonzept unter Beteiligung der Jüdischen Gemeinde Stadt Potsdam, der Synagogengemeinde Potsdam, der Gemeinde Adass Israel und der Gemeinde Kehilat Israel zu erarbeiten. 

Ziel des Jüdischen Zentrums Potsdam ist es, die sozialen, kulturellen und religiösen Angebote unter einem Dach zusammenzufassen – inhaltlich wie räumlich –, um Zugewanderten die gesellschaftliche Teilhabe zu erleichtern und der einheimischen Gesellschaft durch kulturelle und bildende Angebote die Möglichkeit zum Kennenlernen jüdischer Kultur, Geschichte und Ethik zu schaffen. Durch das Bündeln der Aktivitäten innerhalb eines Zentrums werden neue Perspektiven und Möglichkeiten geschaffen und Hemmnisse abgebaut. Das Synagogenzentrum Potsdam trägt nachhaltig zur Verbesserung der Integration von Zugewanderten, zur Entwicklung einer Willkommenskultur und einem sichtbaren jüdischen Leben in Potsdam bei.

Am 04. Juli 2024 wurde das Synagogenzentrum Potsdam für die jüdische Gemeinschaft in Potsdam und Brandenburg mit einem Festakt in Anwesenheit des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier feierlich eingeweiht. 

Kontakt: 
Jan-Niklas Hörmann, Einrichtungsleiter Synagogenzentrum Potsdam
Mobil: +49 1522 6788927
E-Mail: hoermann@zwst.org

 

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Synagogenraum mit Gästen
Festliche Einweihung des Synagogenzentrums am 04. Juli 2024

Berliner Büro der ZWST

Konferenzsituation
Fachtag Integration 2019 in Berlin

Die Angebote und Arbeitsbereiche des Berliner Büros in der Friedrichstr.:

  • Vertretung der ZWST in Gremien der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW)
  • Vertretung der ZWST in Arbeitsgruppen verschiedener Ministerien, Bundesämter und weiteren Fachforen
  • Beratung von Mitgliedsorganisationen
  • Unterstützung der Gemeinden und Landesverbände in den östlichen Bundesländern
  • Maßnahmen zum Empowerment von geflüchteten Menschen
  • Bundesweite Koordination der MBE und des Bundesfreiwilligendienstes
  • Fortbildungsprogramm für junge Erwachsene (18-35) zu jüdischen und gesellschaftspolitischen Themen
  • Vortragsveranstaltungen zu religiösen, politischen, sozialen und kulturellen Themen, Deutschkurse
  • Festliche Veranstaltungen und Empfänge anlässlich jüdischer Feiertage
  • Gruppe Bikkur Cholim
  • Treffpunkt für Überlebende des Holocaust
  • Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer

 

Dem Berliner Büro angeschlossen sind: 

Integrations- und Beratungszentrum "Kibuz" in Potsdam

Im Integrations- und Beratungszentrum "Kibuz" im Stadtteil Babelsberg in Potsdam haben folgende Angebote der ZWST ihren Standort:   

• Sozialberatungsstelle der Stadt Potsdam in Trägerschaft der ZWST 
• Mobile Beratung für jüdische Zugewanderte im Land Brandenburg 
• Aktivitäten für Geflüchtete in Potsdam im Rahmen des Programms "Brückenbau" in Kooperation mit IsraAID Germany e.V. 

ZWST Mecklenburg-Vorpommern

Die ZWST in Mecklenburg-Vorpommern (M.-V.) kooperiert mit dem Landesverband der jüdischen Gemeinden in M.-V. und unterstützt in dieser Funktion seine Mitgliedsgemeinden. In M.-V. gibt es drei Anlauf- und Beratungsstellen der ZWST in Schwerin, Rostock und Wismar für die Gemeindemitglieder und ihre Angehörigen. Die Arbeitsbereiche: 

  • Integrative jüdische Sozialarbeit, Beratungs- und Betreuungsangebot für Zuwanderer
  • Organisation eines kontinuierlichen Angebotes und spezifischen Veranstaltungen gemeinsam mit den Gemeinden (Förderung der Seniorenarbeit, Feste zu jüdischen Feiertagen, regionale Seminare u. Fortbildungen, Betreuung spezifischer Zielgruppen, Projekte u.a.).
  • Mitarbeit in der Liga der Wohlfahrtsverbände in Mecklenburg-Vorpommern
  • Mitarbeit mit den kommunalen Ausländerbeauftragten, den Migrationsausschüssen und den regionalen Integrationsnetzwerken
  • Kooperation mit Ministerien, Behörden und anderen Gremien

Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung

ZWST Kompetenzzentrum

Das Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung wurde 2015 im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!", gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, gegründet. Seine Handlungsfelder basieren auf vorangegangenen Projekten zu Diskriminierungs- und Antisemitismusprävention im Bereich der Jugend- und Erwachsenenbildung, die seit vielen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und umgesetzt wurden. Das interdisziplinäre Team entwickelt innovative Ansätze, Konzepte und Programme zum Umgang mit Antisemitismus und Diskriminierung in pädagogischen und sozialen Handlungsfeldern. Diese auf einem breiten Wissens- und Erfahrungsbestand fußenden Bildungs- und Beratungsansätze bilden die Basis der heutigen Formate unter Einbeziehung eines weiteren Handlungsfeldes: Die "Arbeit nach innen" oder auch Stärkung der jüdischen Community in ihrem Umgang mit aktuellem Antisemitismus. Das Kompetenzzentrum arbeitet inzwischen in folgenden Handlungsbereichen: Politische Bildung und Qualifizierung, Empowerment und Politikberatung. Die Arbeit des Kompetenzzentrums richtet sich an Fachkräfte und Funktionsträger aus Zivilgesellschaft, Bildung, Wissenschaft, Politik und Medien. Es bietet Möglichkeiten für Fort und Weiterbildung, Fachaustausch, Supervision und Organisationsberatung, entwickelt innovative, pädagogische Ansätze und Methoden und stärkt jüdische Gemeindestrukturen mit Fokus auf Entwicklung von tragfähigen Präventions- und Beratungsnetzwerken. Es fördert zudem intersektionalen, auf Multiperspektivität und coalition building gerichteten Austausch zwischen verschiedenen Communities und schafft Schutz- und Erfahrungsräume für Betroffene, Aktivist:innen und Expert:innen. 

Zum Angebot gehören u.a. Schulungen für Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter:innen und Fach- und Führungskräfte der Polizei, Beratungsprogramme für Schulen, Weiterbildungen für Gemeinden, für Familien und Aktivist:innen, Studienreisen, Konferenzen und öffentliche Veranstaltungen.