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Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) unterstützt Erklärung für Menschlichkeit und Vielfalt

Über 400 Organisationen zeigen klare Haltung gegen Rassismus

2. März 2021 Mit der gemeinsamen Erklärung zeigen zum Auftakt des Wahljahres 435 Verbände, Initiativen und Einrichtungen aus dem Bereich der Behindertenhilfe und der Sozialen Psychiatrie gemeinsam klare Haltung gegen Rassismus und Rechtsextremismus und warnen vor Hetze und Stimmungsmache rechter Akteur:innen wie der AfD und ähnlicher Bewegungen. Mit Sorge beobachten die Verbände, wie versucht wird, eine Stimmung zu erzeugen, die Hass und Gewalt nicht nur gegen Menschen mit Behinderung, psychischer oder physischer Krankheit schürt, sondern gegen alle, die sich für eine offene und vielfältige Gesellschaft engagieren. (...) Die Mitzeichnenden, die von Organisationen der Selbsthilfe über Förder- und Inklusionsorganisationen bis zu Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege reichen, zeigen sich entschlossen, Hass und Hetze entgegenzutreten: „Wir lassen nicht zu, dass in Deutschland eine Stimmung erzeugt wird, die unsere Gesellschaft spaltet“, heißt es in der Erklärung. (...)
Dazu Aron Schuster, Direktor der mitzeichnenden Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. (ZWST): „Als sozialer Dachverband der jüdischen Gemeinden und ihren vulnerablen Zielgruppen sind wir hoch alarmiert über wachsende demokratiefeindliche Kräfte. In Krisenzeiten zeigt es sich noch deutlicher: Es sind diese vermeintlichen Randkräfte, die Hass, Diskriminierung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in die Mitte der Gesellschaft transportieren. Die AfD und ihre Anhängerschaft sind keine Partner zivilgesellschaftlicher Bündnisse, die das Ziel verfolgen, Menschen zu schützen, zu stärken und mit Gerechtigkeit und Würde zu behandeln.“

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Die Ergebnisse der zweiten Umfrage zu Corona-Folgen in der Sozialwirtschaft wurden veröffentlicht: Soziale Infrastruktur braucht weiter Schutzschirme

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Europa muss sich endlich auf mehr Schutz für Flüchtlinge einigen

Berlin, 01.02. 2020  Heute findet der Flüchtlingsgipfel unter dem Vorsitz von Bundeskanzlerin Merkel statt. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) fordert: Europa muss sich endlich auf mehr Schutz für Flüchtlinge einigen. Auch ZWST-Präsident Ebi Lehrer wird am heutigen Gipfel teilnehmen.

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Die Covid-19-Pandemie mit all ihren wirtschaftlichen und sozialen Folgen ist eine Herausforderung für uns alle.

Doch sie trifft die Ärmsten in der Gesellschaft besonders hart. Sie warten noch immer auf angemessene Unterstützung.

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Tarifvertrag Altenpflege zwischen ver.di und BVAP steht - Mindestentgelt für Pflegefachpersonen steigt in vier Schritten auf über 3.000 Euro

Die Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche (BVAP) und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) haben sich auf den endgültigen Inhalt des Tarifvertrags über Mindestbedingungen in der Altenpflege verständigt. Dieser soll nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz zum 1. August 2021 auf die gesamte Branche erstreckt werden. Die Mindestentgelte für alle Pflegepersonen in der Altenpflege steigen demnach im Vergleich zum aktuell geltenden Pflegemindestlohn in vier Schritten deutlich an. Die ZWST begrüßt als Gründungsmitglied der Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche die Verständigung auf einen Tarifvertrag, der ein wichtiger Schritt zu flächendeckend besseren Arbeitsbedingungen in der Altenhilfe ist.

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Fokus Krisen 2021: Klimawandel, Konflikte und COVID-19

Hilfsorganisationen im Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ stellen sich auf Einsätze in komplexen Mehrfachkatastrophen ein

Bonn, 28.12.2020 –  Das Coronavirus ist in 218 Ländern oder Gebieten der Welt bestätigt. Einige der betroffenen Regionen befinden sich aufgrund von Konflikten, Naturkatastrophen und dem Klimawandel bereits in einer Krise, in der die Menschen auch ohne die Pandemie auf Hilfe angewiesen wären. Auch im Jahr 2021 wird COVID-19 humanitäre Notlagen weltweit verschärfen. Zudem ist zu befürchten, dass die Folgen der Pandemie im Zusammenhang mit vermehrt auftretenden klimabedingten Krisen und Konflikten die erreichten Fortschritte bei der Bekämpfung von Armut, Hunger und Gewalt langfristig um Jahrzehnte zurückwerfen. „Notlagen, in denen Betroffene und Helfer die Folgen von nur einer Katastrophe oder Krise bewältigen müssen, gibt es eigentlich nicht mehr“, warnt Manuela Roßbach, geschäftsführende Vorständin von „Aktion Deutschland Hilft“. „Die 23 Hilfsorganisationen in unserem Bündnis werden zunehmend mit komplexen Mehrfachkatastrophen konfrontiert, die sich gegenseitig verstärken.“ Daher wird das Hilfsbündnis auch im kommenden Jahr Strategien und Maßnahmen der neuen Komplexität humanitärer Notlagen anpassen und seine Bemühungen in der Bekämpfung weltweiter Katastrophen verstärken. „Praktisch und finanziell ist die weltweite Not fast nicht mehr zu stemmen. Wir setzen daher noch mehr auf vorausschauende Strategien und vorsorgende Maßnahmen. So können wir verhindern, dass Krisen zu Katastrophen werden und das Leid von Betroffenen lindern“, so Roßbach. Viele Länder, die von andauernden Krisen und Mehrfachkatastrophen betroffen sind, verlangen im kommenden Jahr besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung. „Aktion Deutschland Hilft“ beobachtet für das Jahr 2021 aktuell vor allem die Entwicklungen folgender Krisenlagen:
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Foto: Flüchtlinge in Syrien, © Malteser International