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Freie Wohlfahrtspflege: gemeinnützig und innovativ in die Zukunft

Eine Standortbestimmung der Freien Wohlfahrtspflege zu sozialer Innovation, Entrepreneurship und Verantwortungseigentum

Mit dem Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft und forciert durch den fortschreitenden Digitalisierungsprozess und den Klimawandel verändern sich soziale Problemlagen, Hilfeansprüche, Bedarfe und die Rahmenbedingungen Sozialer Arbeit. Die Freie Wohlfahrtspflege gestaltet Veränderungen aktiv mit und schafft fortwährend neue und innovative Antworten auf aktuelle Herausforderungen. Dabei stützt sie sich auf ihre Erfahrungen aus der Praxis, die sie ständig reflektiert und an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ausrichtet. Mit ihren gemeinnützigen Einrichtungen und Diensten, der in ihren Organisationen vereinigten Fachkunde und dem mit und in den Wohlfahrtsverbänden generierten Engagement prägt und trägt sie ganz wesentlich die soziale Infrastruktur zwischen Staat und Markt.

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Gesellschaftliche Herausforderung von Demenz können alle nur gemeinsam bewältigen

Berlin, 1. Juli 2020: Heute wurde die Nationale Demenzstrategie im Bundeskabinett beschlossen.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) ist aktiver Partner bei der Entwicklung und umso mehr bei der Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie. „Schon jetzt sind rund 1,6 Millionen Menschen in Deutschland von Demenz betroffen. Mit der weiter steigenden Lebenserwartung wird diese Zahl weiter zunehmen“, betont Gerda Hasselfeldt, Präsidentin der BAGFW. „Es ist eine gesellschaftliche Aufgabe, Voraussetzungen zu schaffen und Strukturen zu etablieren, die den Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen ein würdevolles Leben ermöglichen. Die Nationale Demenzstrategie ist dafür ein wichtiger Schritt.“

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Fortbildung zum Thema "Demenzbegleitung"

Die ZWST führt im Jahr 2020 erneut eine Fortbildung zum Thema „Demenzbegleitung" in Bad Sobernheim durch. Die Fortbildung richtet sich in erster Linie an ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende von jüdischen Gemeinden und anderen jüdischen Einrichtungen (Jüdische Seniorenheime und Pflegedienste), die mit Senioren arbeiten und / oder sich bereits im Bereich der Betreuung von Menschen mit einer dementiellen Erkrankung und ihren Angehörigen engagieren und weiterbilden möchten.

Die Fortbildung soll die Teilnehmenden und ihre Einrichtungen befähigen, spezifische Aktivitäten und Tagesangebote für Menschen mit einer dementiellen Erkrankung zu organisieren. 

Fortbildung „Demenzbegleitung I“
Termin: 24. - 27. August 2020

Fortbildung „Demenzbegleitung II“
Termin: 14. - 17. Dezember 2020

Wir möchten darauf hinweisen, dass Interessenten sich nur für die gesamte Fortbildung anmelden können. Die Seminare können nicht einzeln belegt werden.

Weitere Informationen und Anmeldeformular


OFEK HESSEN

Community basierte Interventionen

Die Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung OFEK e.V. bietet seit März 2020 auch in Hessen eine lokale Interventionsstelle an. Das Projekt „OFEK Hessen - Community basierte Interventionen“ mit Standort in Frankfurt am Main wird durch das Landesprogramm „Hessen für Demokratie und Extremismus“ gefördert. OFEK Hessen berät Einzelpersonen, ihre Familien und Angehörige sowie Zeug*innen bei antisemitischer Gewalt in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, im persönlichen Umfeld, in Behörden und bietet auch Organisationen Unterstützung nach Vorfällen an. Die Beratung ist stets anonym und vertraulich.

OFEK e.V. arbeitet im engen Austausch mit überregional agierenden Projekten und Organisationen. Hierzu gehören die ZWST, das Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment (ZWST), der Bundesverband RIAS, der Verband von Opferberatungsstellen (VBRG), die Bildungsstätte Anne Frank und viele andere Partner.

Dazu Aron Schuster, Direktor der ZWST: „OFEK als Beratungsstelle orientiert sich an den anerkannten Grundsätzen der Opferberatung, setzt aber ganz gezielt auf die stärkende und sensibilisierende Arbeit mit und für die jüdische Community. Wir freuen uns, in Hessen, in Kooperation mit anderen Beratungsstellen, ein neues Empowerment- und Beratungsangebot organisieren zu können.“

Kontakt
Aufgrund der derzeitigen Situation sind persönliche Beratungen nicht möglich. Die Beratung findet telefonisch und/ oder digital statt.
OFEK-Hotline Hessen
Montag 12 - 15 Uhr
Mittwoch 09 - 12 Uhr
Ricarda Theiss
Tel.:(+49) (0)159-01359390
Tel.: (+49) (0)69-944 371 50
E.Mail: theiss@ofek-beratung.de

Weitere Informationen HIER

OFEK Hessen - Infofolder HIER downloaden

Bundesweite telefonische OFEK-Hotline
Montag 16 - 18 Uhr
Dienstag 10 - 12 Uhr
Mittwoch 12 - 14 Uhr
Donnerstag 10 - 12 Uhr
Freitag 12 - 14 Uhr
Tel.: (+49) (0)30-610 80 458
Tel.: (+49) (0)176-458 755 32
E-Mail: kontakt@ofek-beratung.de

Die bundesweite telefonische Beratung ist auf Wunsch mehrsprachig. Wir sprechen Deutsch, Englisch, Hebräisch und Russisch.


Weltflüchtlingstag: Urbane Flucht bringt Städte an Belastungsgrenze

Bündnisorganisationen von „Aktion Deutschland Hilft“ müssen gezielte Maßnahmen ergreifen, um in zunehmenden Notlagen zu unterstützen
Bonn, 18.06.2020 – Kriege, Verfolgung, Hunger, Armut sowie klimabedingte Naturkatastrophen und ihre Folgen zählen zu den Gründen, warum Menschen ihre Heimat verlassen. Mehr als 79 Millionen befinden sich laut UNHCR weltweit auf der Flucht – Tendenz steigend. Das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen „Aktion Deutschland Hilft“ weist zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni auf die stark wachsenden Zahlen der Flüchtlinge in Städten und die damit verbundenen Herausforderungen für die Bevölkerung und die Verwaltungsorgane hin. So befindet sich auch die jordanische Hauptstadt Amman seit Beginn des Bürgerkrieges vor über neun Jahren regelmäßig am Rande ihrer Kapazitätsgrenze.
200.000 syrische Flüchtlinge leben in Amman...

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Factsheet

Foto:Die wachsende Zahl urbaner Flüchtlinge bringt Städte an ihre Belastungsgrenze (Archivbild Libanon)
© Aktion Deutschland Hilft/Fulvio Zanettini

 


Start-up-Nation 2020 - Das Leben im Aufbruch

Seminar für junge Erwachsene // 11. – 13. September 2020 in Berlin

Israel – ein Land dessen Gründung und rasante Entwicklung zu einem der größten Wunder des 20.Jahrhunderts gehört, gilt heute weltweit als eines der bedeutendsten Ökosysteme für Start-ups. Die erste ICQ-Software, die Waze-App, die Entwicklung des Intel Pentium M oder das auf Gesichtserkennung spezialisierte Unternehmen Realface sind nur einige namhafte Start-up Unternehmen aus Israel. Heute gibt es das German-Israeli-Startup-Exchange-Program GISEP, welches sich zum Ziel gemacht hat, die beiden Startup-Ökosysteme von Deutschland und Israel miteinander zu vernetzen. Das Thema „Start-up Nation 2020 - Das Leben im Aufbruch“ ist vor allem für junge jüdische Menschen in Deutschland interessant, da sie als Nachwuchskräfte in naher Zukunft zu Innovationen in Deutschland und weltweit beitragen können.

Weitere Informationen HIER

Anmeldungen unter: https://veranstaltungen.zwst.org
Anmeldeschluss: 20. August 2020

© Illustration: 123rf.com


ZWST erhält Zertifikat des Deutschen Spendenrates

Der verantwortungsbewusste und transparente Umgang mit Spendengeldern hat für die ZWST höchste Priorität. Durch ihre Mitgliedschaft im Deutschen Spendenrat e.V., dem Dachverband für Vertrauen und Transparenz im Spendenwesen, verpflichtet sich die ZWST, ihre Arbeit jährlich gegenüber dem Deutschen Spendenrat und der Öffentlichkeit transparent und verständlich offenzulegen. Dazu gehört eine Prüfung der Finanzen der ZWST durch unabhängige Wirtschaftsprüfer. Die Verleihung des Spendenzertifikates bescheinigt der ZWST eine zweckgerichtete, wirtschaftliche und sparsame Mittelverwendung der Spenden- und Fördergelder sowie die Einhaltung der Grundsätze des Deutschen Spendenrates e.V.
Vor dem Hintergrund der Corona-Krise, in der viele Zielgruppen der ZWST auf spezifische Hilfe und Unterstützung angewiesen sind, bekommt die Verleihung des Spendenzertifikates ein besonderes Gewicht.
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Deutscher Spendenrat e.V. verleiht Spendenzertifikate an eine Rekordzahl geprüfter Organisationen
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