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Coronavirus bleibt gefährlich: "Weitere Entwicklung nicht vorhersehbar"

Bündnisorganisationen von „Aktion Deutschland Hilft“ beraten über aktuelle Entwicklungen der Pandemie im Hinblick auf humanitäre Hilfe

BONN, 11.05.2021 – Vor dem Hintergrund des dramatischen Verlaufs der Corona-Pandemie in Indien und einer gleichzeitigen Zuspitzung der Situation im Nachbarland Nepal kamen Expert:innen der über 20 Hilfsorganisationen im Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ jetzt zu einer aktuellen Bewertung der weltweiten Pandemielage zusammen. Neben dem Austausch über die Herausforderungen bei der Umsetzung von Nothilfemaßnahmen sprachen sie über mögliche Prognosen zur weltweiten Entwicklung der Pandemie. Auch Warnungen zu weiteren Hotspots wurden ausgesprochen.

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Foto: Bündnisorganisationen von „Aktion Deutschland Hilft“ leisten in Nepal Corona-Nothilfe.
© TERRA TECH/HDCS

„Wie können wir dem steigenden Bedarf an humanitärer Hilfe und komplexer werdenden Mehrfachkatastrophen begegnen?“

ZWST im Gespräch mit Manuela Roßbach, geschäftsführende Vorständin „Aktion Deutschland Hilft“


Digitales Denkmal für die Opfer des Holocaust- Erinnerungsaktion von Jugendlichen wird fortgesetzt

Die Stipendiat:innen der START-Stiftung übergeben den Staffelstab ihrer Aktion gegen das Vergessen an die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST). Charlotte Knobloch lobt das beispielgebende Engagement der Jugendlichen im Rahmen der Initiative #everynamecounts der Arolsen Archives.

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Sich selbst und andere schützen

Die Präsidenten des Zentralrates der Juden in Deutschland und der ZWST, Josef Schuster und Abraham Lehrer richten sich in einem gemeinsamen Brief an die Gemeindemitglieder und rufen sie dazu auf, sich impfen zu lassen:
"Pikuach Nefesch – die Rettung des Lebens: Das ist im Judentum das oberste Gebot."

Impfempfehlung veröffentlicht in der Jüdischen Allgemeinen  


Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) unterstützt Erklärung für Menschlichkeit und Vielfalt

Über 400 Organisationen zeigen klare Haltung gegen Rassismus

2. März 2021 Mit der gemeinsamen Erklärung zeigen zum Auftakt des Wahljahres 435 Verbände, Initiativen und Einrichtungen aus dem Bereich der Behindertenhilfe und der Sozialen Psychiatrie gemeinsam klare Haltung gegen Rassismus und Rechtsextremismus und warnen vor Hetze und Stimmungsmache rechter Akteur:innen wie der AfD und ähnlicher Bewegungen. Mit Sorge beobachten die Verbände, wie versucht wird, eine Stimmung zu erzeugen, die Hass und Gewalt nicht nur gegen Menschen mit Behinderung, psychischer oder physischer Krankheit schürt, sondern gegen alle, die sich für eine offene und vielfältige Gesellschaft engagieren. (...) Die Mitzeichnenden, die von Organisationen der Selbsthilfe über Förder- und Inklusionsorganisationen bis zu Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege reichen, zeigen sich entschlossen, Hass und Hetze entgegenzutreten: „Wir lassen nicht zu, dass in Deutschland eine Stimmung erzeugt wird, die unsere Gesellschaft spaltet“, heißt es in der Erklärung. (...)
Dazu Aron Schuster, Direktor der mitzeichnenden Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. (ZWST): „Als sozialer Dachverband der jüdischen Gemeinden und ihren vulnerablen Zielgruppen sind wir hoch alarmiert über wachsende demokratiefeindliche Kräfte. In Krisenzeiten zeigt es sich noch deutlicher: Es sind diese vermeintlichen Randkräfte, die Hass, Diskriminierung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in die Mitte der Gesellschaft transportieren. Die AfD und ihre Anhängerschaft sind keine Partner zivilgesellschaftlicher Bündnisse, die das Ziel verfolgen, Menschen zu schützen, zu stärken und mit Gerechtigkeit und Würde zu behandeln.“

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Die Ergebnisse der zweiten Umfrage zu Corona-Folgen in der Sozialwirtschaft wurden veröffentlicht: Soziale Infrastruktur braucht weiter Schutzschirme

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Online-Gedenkzeremonie

Zum Gedenken an den langjährigen Direktor der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland, Herrn Benjamin Bloch sel. A. und in Anerkennung seiner Verdienste für die jüdische Gemeinschaft hatte die ZWST anlässlich des zweiten Todestages zu einer Online-Gedenkzeremonie am 14. März eingeladen. Der anlässlich dieser Zeremonie entstandene Film ist unter folgendem Link einsehbar: 
www.zwst.org/benibloch